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Die letzten Anweisungen und Belehrungen des Auferstandenen sind mit einem Testament oder letzten Willen vergleichbar.
Seine Jünger sind noch immer von der Idee einer irdischen Macht eingenommen, wenn sie fragen, ob Jesus in dieser Zeit das Reich für Israel wieder herstellen wird. Die Antwort muss sehr ernüchternd gewesen sein; nur Gott Vater bestimmt Zeiten und Fristen. Doch auch im gleichen Atemzug verspricht er seinen Beistand, den Heiligen Geist zu schicken, der durch sie wirken wird/soll.
Die betende Urgemeinde um Maria im Abendmahlssaal erfährt die Geburtsstunde der Kirche durch die Geistsendung. Wenn hier von den Brüdern Jesu geschrieben steht, ist zu beachten, dass sich im Orient die nahen Verwandten als Schwestern und Brüder betrachten.
Wie sollen wir den Hl. Geist erwarten, der außerhalb von Raum und Zeit natürlich schon immer gegenwärtig und die Liebe Gottes in Person ist?
Maria ist uns Vorbild und Fürsprecherin, wenn es darum geht, Gottes Liebe in unserem Leben wirksam werden zu lassen. Welchen Beitrag kann ich leisten, damit meine Mitmenschen die Früchte des Hl. Geistes durch mich erfahren? Einzig und alleine mein Vertrauen auf Gottes Treue zu seinem Bund, den er mit mir in der Taufe und Firmung eingegangen ist, um mir die Erlösung zu schenken. Welche Situationen in unserem Alltag sind es, die uns herausfordern, oft gegen menschliches Denken und Streben auf Gottes Hilfe zu vertrauen?
Immer wenn wir versucht sind, Gottes Gebote der Liebe gering zu achten, sind wir gefordert, Gott um Hilfe zu bitten, um nicht zu sündigen. Die Sünde ist die Abgrenzung von Gott und bewirkt das Gegenteil von Liebe, sodass der Friede nicht in unserem Herzen ist, um auf unsere Umgebung wirken zu können. Die Gaben des Hl. Geistes sind Weisheit, Verstand, Rat, Stärke, Wissenschaft, Frömmigkeit und Gottesfurcht. Unser Leben bringt dann die Früchte des Hl. Geist hervor: Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung.
Wir sind eingeladen, so zu leben, dass die Menschen feststellen: „Seht, wie sie einander lieben“ und somit sich die Liebe Gottes im Umgang miteinander widerspiegeln kann.

Gebsy, korrigiert von Miriam
 
weiterführender Link: gebsy.myblog.de
 
hochgeladen von:
gebsy
am: 29.05.2009
um: 21:43:14
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Gedanken zu Apg 1, 1-14
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