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Vergelt's Gott!


Die Herz-Jesu-Familie organisierte die Reliquienreise der Heiligen Margareta Maria Alacoque, die seit 28. Juni bis 26. Juli 2010 quer durch Deutschland geht. Am Samstag, 17. Juli, war der Schrein in der Miesbergkirche in Schwarzenfeld. Die Leiterin für die Diözese Regensburg, Margareta Turban, hielt einen kurzen Vortrag über die Heilige und der Herz-Jesu Familie. "Mit der heiligen Margareta Maria lernen wir in die Liebe des Herzens Jesu einzutauchen, dadurch kann Jesus unsere Herzen entzünden und uns den Heiligen Geist zur Evangelisation verleihen."

Um 9.15 Uhr war feierliche Begrüßung der Reliquien, Lobpreis, um 9.45 Uhr ein Vortrag von P. Klaus Holzer über "Die Geschichte der Herz-Jesu-Verehrung". Um 11 Uhr fand die Heilige Messe mit Predigt und Weihe an das Heiligste Herz-Jesu statt, anschließend war Eucharistische Anbetung mit Möglichkeit zur Reliquienberührung. Jeder durfte sich eine gesegnete Berührungsreliquie der Heiligen mitnehmen.

Ein weiterer wundervoller Vortrag war um 13.45 Uhr mit P. Dr. Anton Lässer über "Dogmatische Aspekte der Herz-Jesu-Verehrung". Anschließend geführte eucharistische Anbetung mit Beichtgelegenheit und eucharistischer Einzelsegnung. Um ca. 16.30 Uhr wurden die Reliquien wieder verabschiedet.
Es war ein wunderschöner, gnadenreicher Tag!

Margareta Maria Alacoque kniete am 27. Dezember 1673 nach der hl. Kommunion vor dem Tabernakel in innigem Gebet versunken, da erschien ihr das göttliche Herz Jesu auf einem Flammenthrone, nach allen Seiten Strahlen sendend wie die Sonne, die Wunde der Lanze sichtbar, von einer Dornenkrone umgeben, und auf dem Herzen stand das Kreuz und Jesus sprach:
"Mein göttliches Herz ist so voll von Liebe zu den Menschen und besonders zu dir, daß ihre Flammen hervorbrechen, um sie durch dich den Menschen zu offenbaren, und sie zu bereichern mit den Schätzen, welche du siehst, und die überreiche aber notwendige Gnade enthalten, um die Menschen zu retten vor dem Abgrund des Verderbens. Dich, Unwürdige und Unwissende, habe ich auserwählt zur Erfüllung meiner Absichten, damit es klar werde, daß alles ganz mein Werk ist. Deshalb gib mir dein Herz!"
Am 8. Februar 1674 erschien Jesus auf gleiche Weise, zeigte ihr sein Herz mit seiner Liebe zu den Menschen, die ihm aber nur mit Undank lohnten, was ihm schmerzlicher sei, als alle Qualen, die Er während seines bitteren Leidens erduldet habe.
"Gehe jeden ersten Freitag des Monats zur heiligen Kommunion." "Tue nichts ohne Gutheißung deiner Oberin, damit der Teufel dich nicht betrüge, denn über Gehorsame vermag er nichts."
Am 19. Juni 1675, in der Fronleichnamsoktav, erschien ihr Jesus wieder, wie so oft, als sie vor dem Tabernakel kniete. Er entblößte sein Herz und sagte:
"Sieh hier das Herz, das die Menschen so sehr liebt, daß es nichts gespart hat, um sich zu opfern, und zu erschöpfen in Liebesbeweisen; und als Dank empfange ich von den meisten Menschen nur Kälte, Unehrerbietigkeit, Verachtung und Sakrilegien in diesem Sakrament der Liebe. Was mich aber am meisten schmerzt, ist, daß Herzen, die Mir besonders geweiht sind, Mir auf diese Weise begegnen. Darum verlange Ich von dir, daß der erste Freitag nach der Fronleichnamsoktav ein besonderer Festtag zur Verehrung Meines Herzens werde; daß man an dem Tage sich dem heiligen Tische nahe, und einen Ehrenersatz leiste, zur Sühnung all der Beleidigungen, welche Meinem Herzen, seit es auf den Altären weilt, zugefügt wurden, und ich verspreche dir, daß Mein Herz diejenigen im reichsten Maße den Einfluß seiner Liebe fühlen lassen wird, die es verehren, und die sorgen, daß es auch von andern verehrt werde."
Am 24. August 1685 schrieb sie an Mutter de Saumaise:
"Er (Jesus) versprach mir, daß alle, die sich diesem heiligen Herzen weihen, niemals verloren gehen werden, und daß Er, der Quell aller Segnungen, diese im Überfluß ausgießen wird über jene Stätten, an denen das Bild dieses liebenswürdigen Herzens ausgestellt ist, um verehrt und geliebt zu werden. Durch dieses Mittel wolle er die Zwietracht aus den Familien entfernen und denen helfen, die sich in Not befinden."
"Ich verspreche dir im Übermaße der Güte Meines Herzens, daß Meine allmächtige Liebe allen, die in neun aufeinanderfolgenden Monaten am ersten Freitag die heilige Kommunion empfangen, die Gnade aufrichtiger Reue in der Todesstunde verleihen wird, so daß sie nicht in Meiner Ungnade sterben, sondern die heiligen Sakramente empfangen, und in der letzten Stunde einen sicheren Zufluchtsort finden in Meinem Herzen."

Verheißungen unseres Herrn Jesus Christus an die hl. Margareta Maria Alacoque für die Verehrer seines göttlichen Herzens
1. "Die Weltleute werden mittels dieser liebenswürdigen Andacht alle für ihren Stand notwendige Hilfe finden."
2. "Er wird ihren Familien den Frieden schenken." "Er wird die getrennten Familien wieder vereinigen."
3. "In ihrer Not wird er sie trösten."
4. "Sie werden in diesem Herzen ihre Zuflucht im Leben, besonders aber in der Stunde des Todes finden." - "Wie süß ist das Sterben, nachdem man eine beständige Andacht zum Herzen dessen unterhalten hat, der uns richten wird." - "Die, welche dieses heilige Herz verehren, werden nie verloren gehen."
5. "Über alle ihre Unternehmungen wird er Segnungen ausgießen." - "Er wird sie in allen ihren Arbeiten unterstützen."
6. "Ich hoffe, dass dieses göttliche Herz eine überfließende und unerschöpfliche Quelle von Barmherzigkeit und Gnaden werde..., um den gerechten Zorn Gottes für so viele Verbrechen zu besänftigen..., Gott wird im Hinblick auf die Liebe, die er zu diesem heiligen Herzen trägt, den Sündern verzeihen. Das heilige Herz ist wie eine Feste und ein sicherer Zufluchtsort für alle armen Sünder, die sich dorthin flüchten wollen, um der göttlichen Grechtigkeit zu entgehen." - "Das heilige Herz ist allmächtig, um Barmherzigkeit zu erlangen." - "Das heilige Herz will eine große Menge vom Wege des Verderbens zurückziehen, um das Reich seiner Liebe daselbst zu errichten."
7. "Er hat mir versprochen..., die süße Salbung seiner brennenden Liebe über alle Gemeinden auszugießen, welche ihn verehren und sich unter seinen besonderen Schutz stellen werden: er wird die Züchtigungen seiner göttlichen Gerechtigkeit entfernen, um sie wieder eifrig zu machen, wenn sie lau geworden sein sollten."
8. "Ich kenne keine andere Übung der Frömmigkeit, die imstande wäre, in kurzer Zeit eine Seele zur höchsten Vollkommenheit emporzuführen."
9. "Mein göttlicher Erlöser gab mir zu verstehen, dass alle, welche am Heile der Seelen arbeiten, die Gabe haben werden, auch die verhärtetsten Herzen zu rühren; sie werden, falls sie nur selber eine zarte Andacht zu seinem heiligen Herzen pflegen, mit wunderbarem Erfolg arbeiten." - "Es genügt, das göttliche Herz bekannt zu machen und dann ihm die Sorge zu überlassen, die Herzen, die er sich vorbehalten hat, mit der Salbung seiner Gnade zu durchdringen: glücklich, wer zu dieser Zahl gehört!"
10. "Da er die Quelle allen Segens ist, so wird er diesen reichlich über alle Orte ausgießen, an denen das Bild dieses liebenswürdigen Herzens zur Liebe und Verehrung aufgestellt ist."
11. "Er ließ mich viele Namen schauen, die darin (im heiligen Herzen) eingeschrieben waren wegen ihres Verlangens, seine Ehre zu fördern, darum wird er es nie gestatten, dass sie daraus getilgt werden." - "Er entdeckte mir Schätze von Liebe und Gnaden für die Personen, welche sich ihm weihen und hinopfern, damit sie ihm alle Ehre, Liebe und Verherrlichung verschaffen, die nur in ihrer Macht steht."
12. "Im Übermaß meiner Barmherzigkeit verspreche ich dir, dass meine allmächtige Liebe all denen, welche neun Monate nacheinander am ersten Freitag kommunizieren, die Gnade der endlichen Bußfertigkeit gewähren wird; sie werden nicht in meiner Ungnade, noch ohne Sakramentenempfang sterben und mein Herz wird für sie eine sichere Zuflucht in dieser Stunde sein."
 
 
hochgeladen von:
loveshalom
am: 18.07.2010
um: 18:11:43
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Reliquie der Heiligen Margareta Maria Alacoque
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