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1) Am 2. September 2010 hatte Mirjana ihre monatliche Erscheinung beim Blauen Kreuz, umringt von einer großen Menschenmenge, vor allem italienische Pilger! Nach der Erscheinung überbrachte sie uns folgende Botschaft:

Liebe Kinder! Ich bin bei euch, denn ich möchte euch helfen, die Prüfungen zu bestehen, vor die diese Zeit der Reinigung euch stellt. Meine Kinder, eine davon ist, nicht zu vergeben und nicht um Vergebung zu bitten. Jede Sünde verletzt die Liebe und entfernt euch von ihr – und die Liebe, das ist mein Sohn! Deshalb, liebe Kinder, wenn ihr Schritt für Schritt zum Frieden der Liebe Gottes gehen möchtet, müsst ihr lernen zu vergeben und um Vergebung zu bitten. Ich danke euch.

2 – Dominik und das Jugendfestival. Am 3. August hat sich etwas Erstaunliches ereignet. Ich wollte eine seriöse Ermittlung in der Slowakei bei den Eltern von Dominik machen, bevor ich darüber spreche. Ich überbringe also die Tatsachen (die Internet-Artikel haben Fehler weitergegeben).

Ein junger Slowake von 16 Jahren, Dominik Juros, aus einer katholischen Familie des Dorfes Hran, ist diesen Sommer mit Freunden seines Alters zum Jugendfestival gekommen. In den vergangenen Monaten durchlebte Dominik eine Phase von innerer Krise, vor allem was den Glauben betraf. Er wollte in der Messe nicht mehr ministrieren und weigerte sich, mit seinen Eltern zu beten. Wenn diese Jugendlichen auch mit der Pilgerfahrt kamen, muss man zugeben, dass sie sich nicht für das Festival interessierten, im Allgemeinen auch nicht für Gott. Sie benahmen sich eher wie Touristen im Urlaub.

Am 3. August war die Hitze in Medjugorje extrem. Die Gruppe beschloss mit Janko, ihrem Leiter, bei den Kravica-Wasserfällen baden zu gehen, statt dem Programm des Festivals beizuwohnen. Dominik tauchte in das eiskalte Wasser. Er versank in 3 oder 4 Meter Tiefe, es gelang ihm jedoch mehrere Male aufzutauchen. Niemand bemerkte, dass er gerade ertrank, die Leute glaubten, dass dies ein Spiel wäre. Zehn Minuten später war Janko besorgt, weil er ihn nicht mehr auftauchen sah. Er schwamm zu der Stelle, wo er ihn gesehen hatte. Mit Hilfe einiger Leute gelang es ihm, Dominik aus dem Wasser zu ziehen. Aber sein Herzschlag hatte aufgehört. Man brauchte 15 bis 20 Minuten Wiederbelebung, damit das Herz wieder schlug, aber auf der Straße nach Mostar hörte es erneut auf zu schlagen. Seine Lunge funktionierte nicht mehr. Im Krankenhaus versetzte man dann Dominik in künstlichen Tiefschlaf. Seine lebenswichtige Organe wurden an Maschinen angeschlossen.

Am nächsten Tag eilten seine Eltern nach Mostar. Alle Jugendlichen des Festivals beteten inbrüstig für ihn, und es formte sich eine schöne Kette der Liebe, bei Tag und bei Nacht! Sogar Dominiks Freunde aus dem Autobus, plötzlich von der Furcht Gottes ergriffen, begannen zu beten. Alle gingen zur Beichte, und sie nahmen mit großer Inbrunst an der Messe teil.

Ab dem 5. August, umgeben von seiner Familie und viel Gebet, zeigte Dominik unerwartete Zeichen von „Anwesenheit“. Obwohl bewusstlos, drückte er manchmal die Hand seiner Mutter oder vergoß Tränen (Seine Mutter hatte ihn schon bei seiner Empfängnis der Muttergottes geweiht). Er wachte am 7. August auf und seine Organe funktionierten wieder. Seine erste Reaktion war zu weinen und seine Eltern anzuflehen, ihm zu verzeihen. Er drückte die Hand seiner Mutter und bat sie, mit ihm zu beten, viel zu beten. Er wollte seine Sünden beichten (man ließ einen Priester kommen). Dann wurde er in die Slowakei gebracht, ins Krankenhaus, und da begann er wieder zu gehen und frei zu sprechen. Vier Wochen später nahm er die Schule wieder auf. Sein slowakischer Arzt sagt heute, dass seine Wiederherstellung erstaunlich ist.

Dominik teilte einige interessante Aspekte seiner Erfahrung mit. Zum Beispiel, als er bewusstlos von seinem Ertrinken zurückgeholt wurde, „sah“ er seine Eltern in der Slowakei, die in diesem Zeitpunkt vor dem Fernseher saßen, er wußte, was sie taten oder wohin sie gingen! Am 8. August – gemäß den anwesenden Personen und seinen eigenen Worten – überkam Dominik eine übergroße Sensibilität, begleitet von sehr starken inneren Kämpfen. Da hatte er ungewöhnliche Wahrnehmungen.

Als er zwischen Leben und Tod schwebte, sagt er, dass er sich von Dämonen bedroht fühlte, „dunklen Silhouetten“, die im Krankenhaus anwesend waren, einige bei seiner Türe, und andere verbreiteten Unruhe in seinem Zimmer, indem sie ihn anklagten. Diese Silhouetten versuchten ständig, die Gebete seiner Mutter zu verhindern, die an seinem Bette stand. Aber das Gesicht Dominiks erhellte sich, als er die Anwesenheit einer Person voller Licht, Frieden und Freude wahrnahm, er glaubt, dass das die Muttergottes war. Als jemand mit Wasser in sein Zimmer kam, erkannte er, dass das Weihwasser war und dachte: „O, Weihwasser, es wird mir helfen!“ Er sagt, dass er die Gebete seiner Angehörigen auffangen konnte und sah sie friedlich, positiv, sehr hilfreich und voller Licht.

Er sah das Fegefeuer, er sah zwei Jugendliche (aus einer Stadt nahe der seinen), die dort litten. Er sah, dass sie ein Auto mit Benzin angezündet hatten und dass sie bei einem Unfall starben. Er sah Engel, wunderbare Wesen ganz in weiß mit schönen Gesichtern. Er sagt, dass er Jesus von Angesicht zu Angesicht sah, dass Jesus Augen von einer außergewöhnlichen Schönheit hat. Als seine Familie den Barmherzigkeitsrosenkranz an seinem Bett betete, fragte er: „Riecht ihr dieses wunderbare Parfum?“ „Welches Parfum?“, fragte ihn seine Mutter. „Das Blut Jesu! Es hat einen wunderbaren Duft!“, antwortete er.

Ich muss viele Details übergehen...

Dominik wiederholte oft, dass wir einander lieben und uns gegenseitig vergeben müssen; das Wichtigste im Leben ist die Liebe. Mit Nachdruck bat er die Mitglieder seiner Familie, einander viel mehr Liebe zu erweisen, selbst bei den kleinsten Dingen, immer zu vergeben und niemanden als Feind zu betrachten. Gleichzeitig bedauerte er, dass das Ärzteteam ihm das Leben gerettet hat!

Das Ärzteteam von Mostar habe ich nicht befragt. Es stimmt, dass nach einigen Minuten unter Wasser, das Gehirn durch den Mangel an Sauerstoff geschädigt ist. Im Falle von Dominik weiss Gott allein, ob es sich auf ärztlicher Ebene um ein wunderbares Geschehen handelt oder nicht. Egal! Was mir bei diesem Ereignis wunderbar erscheint, das sich zugetragen hat, als 40.000 Jugendliche des Festivals in Medjugorje beteten, ist, dass der Herr sich dieses Jugendlichen in der Krise bedient hat, um alle seine Freunde auf die Knie zu bringen (und viele andere seiner Angehörigen), sie zur Beichte zu bringen (das war kein Luxus!) und sich Gott zuzuwenden. Zudem hat die Erfahrung Dominiks bei denen von ihnen, die die Dinge der Welt an die erste Stelle in ihrem Leben setzten und glaubten, ohne Gott auskommen zu können, sie auf eine andere Welt hin geöffnet, auf andere Werte und ihnen das lebensnotwendigste Gebot in Erinnerung gerufen, das Jesus gegeben hat: „Liebt einander, wie ich euch geliebt habe!“

Dominik erinnert sich nicht mehr an alles, aber die Wirkung der Gnade ist in seinem Leben spürbar: er ist ein junger Mann, der heute fest betet, der seinen Glauben mit Inbrunst lebt und sich dabei gerne seiner Familie zugesellt. Er zeigt eine große Ehrfurcht vor dem Kreuz Jesu und vor der Muttergottes. Alle seine Angehörigen danken für das, was die Barmherzigkeit Gottes an ihm getan hat. Selbst der Großvater, früher hartnäckiger Gegner von Medjugorje, möchte jetzt eine Pilgerfahrt hierher machen. Magnificat!

3 – Vergeben? Unmöglich! Die Botschaft vom 2. September hat uns alle in Staunen versetzt (siehe § 1). Wie aber kann ich vergeben, wenn mein Ehegatte mich schlägt, mich betrügt, mich verrät und mir das Leben unerträglich macht? Wie kann ich dem Mann vergeben, der mein Kind vergewaltigt hat? Meiner Schwiegertochter, die meinem Sohn den Glauben genommen hat und mir die Kinder nicht anvertauen möchte? Meinem Bruder, der mein Erbe geraubt hat? Meinen Kindern, die mich verlassen haben, nach all dem, was ich für sie getan habe? Wie kann ich meiner Schwester vergeben, die meinen Ruf zerstört hat? Diesem Verführer, der meine Tochter in den Selbstmord getrieben hat?

Unmöglich! Dennoch lehrt uns Jesus, im Vater Unser zu sagen: „Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern“.

Glücklicherweise ist das, was für den Menschen unmöglich ist, für Gott möglich. Die einzige Lösung ist daher, Jesus zu sagen: „Mir gelingt das nicht, meine Wunde blutet zu stark! Aber du, Jesus, du bist nur Liebe und Barmherzigkeit, ich bitte dich, lege deine eigene Vergebung in mein Herz für diesen Menschen!“ Alleine Jesus schon ehrlich darum zu bitten, ist schon vergeben. Auch wenn noch ein Beigeschmack von Ärger, Hass oder Gewalt in uns aufsteigt, weger unserer verletzten Menschheit, macht die Seele wunderbare Fortschritte, Gott sieht unseren guten Willen und macht alles andere!

„Liebe Kinder, wenn ihr lernen möchtet Schritt für Schritt mit mir zum Frieden der Liebe Gottes zu gehen, müsst ihr lernen zu vergeben und um Vergebung zu bitten“. Diese Botschaft wäre uns nicht gegeben worden, wenn unsere Himmelmutter – die uns vergeben hat, ihren Sohn getötet zu haben – uns nicht Tonnen an Vergebungsgnaden zu übermitteln hätte... Ergreifen wir sie! Entschließen wir uns, heute schon zu handeln!

Liebe Gospa, am 15. September feiern wir dich als die Schmerzensmutter. Du kennst und teilst alle unsere Schmerzen! Schütte deinen Balsam des Friedens in unsere Wunden und lehre uns zu vergeben!

Schwester Emmanuel +
 
 
hochgeladen von:
tannenbaum38
am: 09.10.2010
um: 17:53:33
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Liebe “Kinder von Medjugorje”, Gepriesen seien Jesus und Maria!
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