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Trotz Morddrohungen setzt sich der in Österreich geborene Bischof der brasilianischen Diözese Xingu für die Rechte der indigenen Völker und gegen die Zerstörung des Amazonas-Gebiets ein.Der in Österreich geborene und seit Jahrzehnten in Brasilien tätige Bischof Erwin Kräutler ist einer der vier Preisträger des Alternativen Nobelpreises 2010. Wie die "Right Livelihood Award Foundation" am Donnerstag bekanntgab, werde der Bischof der brasilianischen Diözese Xingu für seinen lebenslangen Einsatz für die Rechte der indigenen Völker und für sein unermüdliches Engagement geehrt, "den Urwald des Amazonas vor der Zerstörung zu bewahren".
Trotz Morddrohungen und einem Anschlagsversuch in den 1980er-Jahren setzt sich der am 12. Juli 1939 in Koblach in Vorarlberg geborene Kräutler unbeirrt für die Indios und die Umwelt im Amazonas-Gebiet ein. Er teilt sich den Alternativen Nobelpreis 2010 und damit auch die Preissumme in Höhe von 200.000 Euro mit drei weiteren Preisträgern.Der nigerianische Umweltschützer Nnimmo Bassey wird ausgezeichnet, weil er - so das Auswahlkomitee - "die ökologischen und menschlichen Kosten der Ölförderung aufzeigt und mit seinem Einsatz Umweltbewegungen in Nigeria und der ganzen Welt stärkt". Die Selbsthilfeorganisation Sappros Nepal zeigt der Welt "im Angesicht der Bedrohung durch politische Gewalt und Instabilität, wie die Mobilisierung von Dorfgemeinschaften Armut überwinden kann".Die Organisation "Physicians for Human Rights-Israel" (Mediziner für Menschenrechte-Israel) wird geehrt "für ihren unbezähmbaren Geist, mit dem sie für das Recht auf Gesundheit für alle Menschen in Israel und Palästina einstehen".Die als "Alternative Nobelpreise" bezeichneten Right Livelihood Awards wurden 1980 von Jakob von Uexküll gegründet. Die diesjährige Preisverleihung findet am 6. Dezember im Schwedischen Reichstag statt
 
 
hochgeladen von:
MAYFLOWERSFOUNDATION
am: 11.10.2010
um: 14:13:26
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Bischof Erwin Kräutler
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