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Liebe Leser, wir sind Ärzte einer Klinik, in der Spätabtreibungen durchgeführt werden. Wir alle sind gegen unseren Willen Teil eines raffinierten Tötungssystems: VOR einer geplanten Spätabtreibung, indem wir entsprechende Atteste ausstellen. NACH der durchgeführten Spätabtreibung, wenn – was nicht selten geschieht – ein Kind die grausame Prozedur wieder einmal überlebt. Dann müssen wir – jeder nach seiner Fachrichtung – mit dem erbärmlich daliegenden Kind ‚Untersuchungen‘ vornehmen. So lange, bis das Kind endlich tot ist. Selbstverständlich macht jeder nur seinen Teil und kann sich so vormachen, er sei nicht der Mörder. Und selbstverständlich wird das Kind weder mit Nahrung noch mit sonstigen medizinischen Maßnahmen versorgt.

Ärzte sagen: „Wir machen nicht mehr mit!“

Vor einigen Wochen kam es wieder zu einer solchen Situation, in der ein Kind durch Spätabtreibung getötet werden sollte. Doch dieser Fall leitete eine bedeutende Wendung ein

DR. REISSIG: Nun ist es wieder passiert: Ich soll indirekt meinen Teil dazu beitragen, dass schon wieder die übliche Spätabtreibung zustandekommt. Keine Minute will ich das länger aushalten! Dies steht so deutlich vor mir, dass ich wie festgeleimt am Schreibtisch sitze, unfähig etwas anderes zu denken als: Ich will nicht mehr mitmachen, ich will nicht einmal mehr Arzt sein, ich will nicht mehr, keinen Meter gehe ich diesen Weg weiter! Ich überlege, welchen Kollegen ich noch ansprechen könnte und stelle entsetzt fest, dass es so wenige sind, denen ich vertrauen kann. Aber ich nehme mich zusammen und begebe mich auf die Suche. Nach Feierabend sitzen wir zu viert beisammen und haben Mühe, unsere Gefühle und Eindrücke zu formulieren. Wir stellen fest, dass es uns allen gleich geht.
Wir fassen den Beschluss, zusammenzuhalten und etwas gegen das Kindermorden zu unternehmen.

DR. KAIMBACHER: Wir wollen handeln und gleich jetzt beim anstehenden akuten Fall beginnen. Sollte es nicht möglich sein, die Abtreibung zu verhindern, sind wir entschlossen, unsere Arbeit
aufzugeben, auch wenn es uns schwer fiele.

Wir tragen die Informationen zum Fall zusammen:
- das betroffene Ehepaar hat 2 Kinder, eines davon ist gesund, das andere behindert.
- die Ehefrau ist nun überraschend schwanger geworden, trotz Pille.
- einer von uns, Dr. Stolz, erfuhr davon, weil er das behinderte Mädchen behandelt.
- der Gynäkologe rief ihn an und macht ihm unmissverständlich klar: Die Abtreibung MUSS sein.
- Dr. Stolz soll die Molekular-Genetik organisieren und einen Arztbrief ausstellen, dass „bereits“ ein behindertes Kind vorhanden ist.
- Dr. Stolz´ Hinweis, dass das andere Kind völlig gesund ist und in der Schule sehr gute Leistungen aufzuweisen hat, beeindruckt den Gynäkologen nicht.
- am nächsten Tag erfahren wir von der Schwangeren, dass der Gynäkologe einfach einen anderen Kollegen mit der Aufgabe beauftragte.
- wir sind entsetzt, ich rede mit der Schwangeren und finde bei ihr keinen Abtreibungswillen, stattdessen aber die Entschlossenheit, dem Gynäkologen zu gehorchen.
- außerdem erzählt sie, dass die Sozialarbeiterin, die der Familie wegen der plötzlichen Arbeitslosigkeit des Mannes zugeteilt wurde, jede weitere Hilfe davon abhängig macht, dass die Abtreibung vorgenommen wird. Dem will die Schwangere gehorchen, denn das Ehepaar hofft auf Hilfe bei der Arbeitssuche.
- ein Kollege ruft die Sozialarbeiterin an und fragt, wer denn die immensen Kosten für die PND Untersuchung tragen solle, denn wir wissen von der Behandlung behinderter Kinder, wie schwer es
ist, finanzielle Mittel genehmigt zu bekommen.
- die Antwort: „Das bezahlt die Krankenkasse. Es ist ja billiger, jetzt eine Abtreibung zu machen als später für eventuelle Behinderten-Kosten zu zahlen.“
- morgen soll die Amniozen-tese (Fruchtwasser-Untersuchung) gemacht werden und danach wird das Kind unweigerlich zur Abtreibung freigegeben, falls nicht schon bei der Fruchtwasser-Punktion
manipuliert wird.

DR. FOHRENKAMP: Wir sprechen darüber, was wir noch tun könnten, es scheint uns aber, dass wir bereits alles in unserer Macht stehende versucht haben. Es bleiben noch 1 ½ Tage Zeit. Was tun?
Einer von uns kennt den Namen von Frau Sonja Dengler. Die Telefonnummer ist schnell besorgt. Am Sonntagnachmittag rufen wir sie an und schildern ihr die Sachlage.
Sie stellt uns eine ganze Menge Fragen. Dann aber erhalten wir sofort die Zusage: Sie will unverzüglich zu uns kommen.
Dem folgen detaillierte Aufträge, was jeder von uns bis zum Zusammentreffen ganz genau zu tun hat, damit morgen die Abtreibung nicht stattfindet.
Auf unsere Frage, was wir denn dann aber tun sollen, wenn das Unternehmen gelänge, das Kind geboren ist und die Behinderung sich als gegeben herausstellt, erhalten wir die Antwort: „Sagen
Sie dem Ehepaar, dass Sie Freunde haben, die das behinderte Kind adoptieren, wenn sie es nach der Geburt nicht ertragen“.
Ja. Wir haben uns an die Anweisungen gehalten und in einem atemberaubenden Tempo ging alles gut. Das Kind ist übrigens gesund und die Eltern wollen es nicht mehr hergeben.
Auch wenn es vielleicht ein langer Marsch werden wird:
Seither sind wir entschlossener denn je, ihn weiterzugehen im Vertrauen auf das Leben und auf Hilfe.

Ein Apell!

Wir hoffen sehr, dass weitere Kollegen diese Zeilen zu lesen bekommen und dass sich innerhalb
der Ärzteschaft ein dermaßen großer Aufstand formiert, der das widerwärtige Tötungs-System beendet. Wir hoffen deshalb sehr, dass Kollegen trotz Angst um ihren Arbeitsplatz und drohendem Gesichtsverlust sich uns anschließen und sich helfen lassen, so wie wir Hilfe gesucht und
gefunden haben.
Wir hoffen sehr, dass sich unsere Chef- und Klinikärzte hinter uns stellen, weil sie begreifen, was sich innerhalb der Kollegenschaft abspielt und wie viele abtreibende Gynäkologen unter Drogen und Alkohol stehen, um ‚arbeiten‘ zu können.
Wir hoffen sehr, dass in den Krankenkassen und in der Politik ein Umdenken beginnt.
Wir hoffen sehr, dass ein Aufschrei durch unser Land geht.
Liebe Kollegen, es gibt Hilfe, sucht sie und Ihr werdet sie finden. Wehrt Euch! Lasst Euch von uns
sagen: Was kommt, ist Stress, ABER uns geht es zum ersten Mal nach Jahren wieder gut. Macht
nicht mehr mit, wie wir auch!

NACHTRAG
Dem möchte ich selbst auch noch etwas hinzufügen:
In meiner 40-jährigen Erfahrungszeit mit dem Abtreibungs- Thema habe ich noch niemals eine so hochqualifi - zierte, hochmotivierte und zu Herzen gehende ‚Mannschaft‘ leiten dürfen. Es war nicht wirklich ich, die das Kind rettete – es waren entschlossene Ärzte, die umgekehrt sind und sich jeder an seine persönliche Arbeit machten. Von solch einem Team habe ich mein Leben lang geträumt und – eigentlich zur Unzeit – steht das Team plötzlich vor mir.
Wir sind alle unendlich stolz und glücklich. Und wir wünschen uns, dass Gottes Beistand uns erreicht, denn wir haben sehr, sehr viel vor uns.
Sonja Dengler

aus dem Freundesbrief Teil II, September 2010 TIQUA ev
www.tiqua.org
E-Mail: beratung@tiqua.org
Tel.: +49 (0)6223 990 245
 
weiterführender Link: www.tiqua.org
Kontakt-Email: beratung@tiqua.org
 
hochgeladen von:
loveshalom
am: 15.10.2010
um: 17:59:24
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Ärzte sagen: "Wir machen nicht mehr mit!"
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