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Was bedeutet die trinitarische Spiritualität in Wahres Leben in Gott (WLiG)?

Zu allererst bedeutet WLiG, dass man sich danach sehnt, Gott zu begegnen und Ihn kennenzulernen, so wie Er in Wahrheit ist. Es bedeutet, sich Ihm zu öffnen und eine besondere und innige Beziehung zu Ihm zu pflegen. Ohne diese Innigkeit können wir uns Ihm nicht nähern, weil Er dann immer fern sein wird, weit weg, irgendwo „dort oben“. Aus einer solchen Distanz könne wir Ihn nicht lieben. Heute bittet Er uns um ein Gespräch mit Ihm, eine einfache Unterhaltung von Herz zu Herz. Er will, dass wir Ihn einschließen in unser tägliches Leben, Ihn wie unseren besten Freund behandeln und trotzdem nie vergessen, dass Er heilig ist.

WLiG bedeutet zu lernen, ohne Unterlass zu beten. Ohne Unterlass beten bedeutet, in vollkommener Einheit mit Gott und in Gott zu sein und so täglich das „Wir – uns“ zu leben, das Jesus uns lehrt. Wir sollen lernen, mit Gott von Herz zu Herz zu sprechen.
Ohne Unterlass beten ist das erste Gebot; denn es ist die Frucht unserer Liebe zu Gott, dass wir uns danach sehnen, immer bei Ihm zu sein. Diese Liebe wird sich aus unseren Herzen in die Herzen unserer Mitmenschen ergießen, und so werden wir das zweite Gebot, nämlich die Nächstenliebe, erfüllen.
Um das zu erreichen, müssen wir bereit sein, täglich unseren Willen Gott zu unterwerfen, uns ganz Ihm zu überlassen, so dass wir mit den Füßen zwar auf Erden, mit Herz und Seele aber im Himmel leben können. Jesus mag die Lauen nicht; er wünscht ein aufrichtiges Herz.
Wenn wir uns Gott nicht ganz hingeben, ist es so, als ob wir Seine Hände binden. Sein Wille kann dann nicht durch uns geschehen. Wir müssen uns ganz in Ihm verwurzeln. In Gott verwurzelt sein bedeutet, zu werden wie Er, und Jesus nachzueifern. Es bedeutet zu lieben, nämlich Gott zu lieben und unseren Nächsten zu lieben. Wir können nicht von Friede und Einheit sprechen, wenn wir nicht in Gott verwurzelt sind.

WLiG bedeutet, Gottes Reich auszubreiten und den Dreifaltigen Gott bekannt zu machen. Das wahre Bild von Gott, unserem Vater, soll offenbart werden, damit unser Geist zu Ihm rufen kann: „Abba!“

WLiG bedeutet, die Nächstenliebe in die Tat umzusetzen, die Liebe, die Gott gefällt. Jesus sagte: „Am Tag des Gerichtes werdet ihr nach dem Maß eurer Liebe beurteilt.“

WLiG bedeutet, Zeuge des Allerhöchsten und Zeuge der Liebe Gottes zu sein, um so der Welt zu zeigen: Obwohl wir Gott vergessen haben, vergisst Er uns in seiner treuen Liebe und Barmherzigkeit doch nie. Selbst wenn wir die schlechtesten Menschen der Welt wären, hat Seine Liebe für uns doch kein Ende.
Unser Ewiger Vater sagt: „Mein Kind, du bist nicht ohne Vater. „Ich-bin-derIch-bin“ ist dein Vater. Du bist nicht ohne Heimat. Mein Reich, Meine Herrlichkeit und die Wahrheit sind dein Zuhause. Dir wird es nicht an Nahrung mangeln, denn Ich werde deinen Mund mit eigener Hand aus Meinem Mund und mit Meinem Wort füllen. Mein Wohlwollen ruht auf dir, und so dient alles, was Ich in diesen Tagen tue, der Erlösung deiner Generation“ (26. Februar 1995).

WLiG bedeutet, dem Heiligen Geist zu erlauben, unsere Seele in einen Himmel zu verwandeln, so dass Er das Licht unserer Augen, der Sinn unseres Seins, der Antrieb unseres Herzens, unser Lachen, unsere Freude und der königliche Schmuck unserer Seele werde. Er soll unser Lobgesang auf den Lobgesang, unser Amen für das Amen werden. Unser früheres Selbst, unsere Leidenschaften, alles muss sterben, alles was Ihn davon abhält, unsere Seelen unvergänglich und voll der Gnade zu machen, zu einem Himmel, der Gott verherrlicht.

WLiG bedeutet, treu zu unserer Mutter Kirche und zur Tradition zu stehen. Es bedeutet, Gott Gebete aus dem Herzen, Opfer, Buße und Fasten darzubringen.

WLiG bedeutet, Kind der Mutter Gottes zu werden, denn ihr Unbeflecktes Herz ist nie getrennt vom Heiligsten Herzen Jesu, sondern es ist vollkommen mit dem Seinen vereint.

WLiG fordert uns auf, das Allerheiligste Sakrament zu besuchen, um mit Jesus zu sein. Wir sollen den Heiligen Geist bitten, uns den Geist der Frömmigkeit zu schenken, um zu lernen, das göttliche Sakrament zu verehren und mit Ehrfurcht zu erkennen, was das wahre Fleisch und die wahre Nahrung, was das wahre Blut und der wahre Trank ist.
Jesus sagt: „Stützt euch auf Mich, und Ich werde euch zu Meinem Tabernakel führen, wo Ich Tag und Nacht auf euch warte, wo Ich Mich euch täglich anbiete… Alles, was Ich brauche, ist Liebe, Liebe und Anbetung“ (1. Juni 1989).

WLiG bedeutet, für die Einheit und für die Zusammenlegung der Ostertermine zu beten, denn dies ist der große Wunsch unseres Herrn Jesus Christus. Wir können die Erstlingsfrucht der Einheit werden, indem wir uns versammeln und gemeinsam wie ein Herz und wie eine Stimme beten.
Jesus sagt: „Ich brauche Demut, Liebe und Umkehr eurer Herzen als Basis eurer Einheit.“

Das Motto von „Wahres Leben in Gott“ soll sein: Vergeltet Böses mit Liebe.

Denn, so sagt uns Jesus, die Liebe ist die Wurzel des Baumes der Tugenden. Ohne diese Wurzel hat der Baum keine Tugend, er trägt keine Frucht. „Das Herz des Herrn ist Liebe, und das Herz des Gesetzes gründet sich auf Liebe.“ Es steht geschrieben: „Richtet nicht!“ Die Zunge ist das größte Übel. Denn die Zunge, welche die heilige Kommunion empfängt, ist die gleiche, die verurteilt, kritisiert und Gott lästert. So sagt Jesus: „Ich wünsche Mir, dass ihr fastet, aber auch mit euren Lippen!“

Jesus sagt, wie Er sich wünscht, dass wir beten

Jesus sagt: „Ich werde euch alle bitten zu lernen, wie man betet. Wenn ihr betet, so betet aus dem Herzen. Ich brauche Gebete, die aus dem Herzen kommen, nicht von den Lippen. Betet nicht hastig. Sammelt euch und betet langsamer und betrachtet Mich dabei, Ich bin gegenwärtig. Streckt euch im Gebet nach Mir aus. Lernt, ständig im Gebet zu sein. Damit meine Ich nicht, dass ihr stundenlang niederkniet. Wenn ihr euch einfach Meine Anwesenheit bewusst macht, werdet ihr ständig im Gebet sein. Euer Geist wird sich zu Mir erheben. Alles, was ihr sagt, tut oder denkt, wird für Mich sein. Ich brauche Hingabe und Treue. Liebt Mich grenzenlos und seht euch nach Mir. Ich bin euer Retter und Tröster, kommt also zu Mir ohne Zögern. Ich werde euch alle trösten. Ich werde euch Hoffnung schenken, also verringert eure Gebete und eure Opfer nicht, sondern vermehrt sie, indem ihr in ständigem Gebet bleibt“ (Jesus, 16. Dezember 1988).

Anleitung zur Handauflegung

Papst Johannes Paul II. schreibt in seinem Buch „Meine Berufung“, dass das „Handauflegen“, wie es von der Urkirche praktiziert wurde, auch weiterhin ein echtes Zeichen der apostolischen Mission der Kirche ist. Es wurde durch den Heiligen Geist weitervermittelt und offenbarte sich in Timotheus, dem Jünger des heiligen Paulus.
Der Heilige Vater erklärt, dass das Handauflegen durch Gebet, Meditation und glühende Bitten an Gott um die Gaben des Heiligen Geistes unterstützt werden sollte, um die Authentizität zu gewährleisten. Diese Gaben sind: Weisheit, Verstand, Rat, Stärke, Wissenschaft, Frömmigkeit und Furcht des Herrn. Er zitiert den heiligen Thomas von Aquin, der schrieb, dass der menschliche Geist durch die Gaben des Heiligen Geistes auf das Licht Gottes ausgerichtet wird, auf das Licht der wahren Erkenntnis, und auf die Inspiration der Liebe. In der Apostelgeschichte 8, 14-17 wird dieses Ereignis beschrieben.

Meditation, gegeben vom Vater

Ich bin ein Gott voller Mitgefühl; ihr könnt Mein Herz berühren.
Kommt und lernt:
Am Morgen sollst du die Saat der Liebe säen.
Am Mittag sollst du die Saat des Friedens säen.
Am Abend sollst du die Saat der Versöhnung säen.
Dann gehe hin und bringe deine Ernte ein und bringe sie Mir, deinem Vater im Himmel dar, und Ich werde dir sagen:
„Mit deinem guten Willen und deiner Hingabe, Mein Kind, hast du dir den Lohn im Himmel erworben.“
Aus der Höhe rufe Ich euch allen zu:
„Kommt! Kommt und schließt Frieden mit Mir, eurem Gott, und ihr werdet Meine Segnungen erhalten. Kehrt zurück zu Mir, und ihr werdet ewig leben.“
 
 
hochgeladen von:
loveshalom
am: 12.12.2010
um: 18:25:39
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WAHRES LEBEN IN GOTT - TRUE LIFE IN GOD
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