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Am Ende des Jahres haben wir immer einen „Großputz-Tag“, damit wir im neuen Jahr gut weiterarbeiten können. Das war heute, und ich habe mir die kleine Kantine herausgesucht.
Eine Kaffemaschine lebt bei uns mit dem bayrischen Kalkwasser – und im Dauereinsatz – vielleicht ½ Jahr, und so haben sich auf den Küchenschränken einige angesammelt.
Wie man sieht, trenne ich umweltbewußt und ingenieurs-mäßig das Aluminium vom Kunststoff. Eine Riesen-Freude!

Heuer wurde die Kirche (und nicht nur die katholische) gerade im Priesterjahr schwer geschüttelt. Ein emotionales Jahr, das bisweilen bis zur Grenze des Erträglichen ging.
Die gesamte Zeitgeist-Presse trat an, un im Endeffekt den römischen Bischof zu stürzen. In Deutschland wurde ein ehrbarer Bischof „öffentlich hingerichtet“.

Bei alldem, bei all den „Feinden“, die bekämpft wurden, kam das Übel doch aus der Kirche selbst.

„Wir müssen diese Demütigung als einen Anruf zur Wahrheit und als einen Ruf zur Erneuerung annehmen. Nur die Wahrheit rettet. Wir müssen fragen, was wir tun können, um geschehenes Unrecht so weit wie möglich gutzumachen. Wir müssen fragen, was in unserer Verkündigung, in unserer ganzen Weise, das Christsein zu gestalten, falsch war, daß solches geschehen konnte. Wir müssen zu einer neuen Entschiedenheit des Glaubens und des Guten finden. Wir müssen zur Buße fähig sein. Wir müssen uns mühen, in der Vorbereitung zum Priestertum alles zu versuchen, damit solches nicht wieder geschehen kann“, predigte BXVI vor 2 Tagen vor der römischen Kurie.

http://www.kath.net/detail.php?id=29435
hier die Ansprache, die recht wenig kommentiert wurde.
Und deswegen kommt sie auch in meinen Weihnachtswünschen heuer vor: daß wir nur zur Wahrheit kommen, zu dem, der der Weg, die Wahrheit und das Leben ist (Joh 14, 6), wenn wir –unabhängig von äußeren Anfeindungen- diesmal vor der eigenen Tür kehren.

Ich wünsche unseren Bischöfen, immer nach Rom zu schauen zu einem der klügsten Männer unserer Zeit, der vielleicht länger lebt als mancher Jüngere, und ich wünsche ihnen Mut, der bitternötig ist, um sich nicht dieser Welt anzubiedern.

Uns allen wünsche ich Klugheit, die kaputten Dinge auszumisten und die guten zu behalten.

So könnte ER wieder in unser Herz kommen, der sich aus Liebe zu uns zum beschützenswertesten Wesen gemacht hat: zum Kind in der Grippe.

Frohe Weihnacht 2010

Bild: Gesu`Bambino - Scuola Pier Francesco Fiorentino, 15.JH
Jesukind in BYssus-Windeln auf Stroh ©PaulBadde2009
 
weiterführender Link: www.kathtube.com/player.php?id=18824
 
hochgeladen von:
kreuz
am: 22.12.2010
um: 17:09:09
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Frohe Weihnachten 2010 und Jahresrückblick
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