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"DOMINUS EST" ES IST DER HERR

(Gedanken eines Bischofs aus Zentralasien über die heilige Kommunion)

Eine „Textstellen“ aus seinem Buch, der Herr Bischof Athanasius Schneider gibt auch Exerzitien.


Die heilige Kommunion ist nicht nur ein Augenblick der geistigen Mahlgemeinschaft, sondern vor allem auch die höchstmögliche persönliche Begegnung des Gläubigen mit seinem Herrn und Gott in diesem Leben. Die dieser Begegnung angemessene Haltung ist jene des Empfangens, der Demut, des geistigen Kind-Seins. Eine solche Haltung verlangt aus sich selbst ausgedrückte Gesten der Anbetung und Ehrfurcht.


„Ihr, die ihr üblicherweise an den göttlichen Geheimnissen teilnehmt und den Leib des Herrn dabei empfangt, wisst, wie sehr ihr mit jeglicher Sorgfalt und Verehrung darauf bedacht sein sollt, damit auch nicht das kleinste Teilchen zu Boden falle und nicht etwas von der konsekrierten Gabe verloren gehe.“

„Wenn wir zum Empfang des Leibes Christi schreiten – wer gläubig ist, versteht es – bringen wir uns in Gefahr, wenn ein Teilchen zu Boden fiele.“

„Es gibt keinen Unterschied zwischen den größeren oder kleineren Teilchen der Eucharistie, sogar den allerkleinsten, die man auch mit scharfer Sicht nicht erkennen kann; dies verdienen die gleiche Verehrung und besitzen die gleiche Würde wie das ganze Brot.“

„Jesus hat das Brot mit sich selbst und dem Geist erfüllt und hat es seinen lebendigen Leib genannt. Das, was ich euch jetzt gegeben habe, sagte Jesus betrachtet es nicht als Brot, und tretet nicht einmal seine Krümel mit den Füßen. Das kleinste Bruchstück dieses Brotes kann Millionen von Menschen heiligen und genügt, um all denen das Leben zu geben, die es essen.“

„Glauben und kein Zeichen der Ehrerbietung machen, ein Gottesdienst mit Vertraulichkeiten, nach dem eigenen Geschmack, ist etwas Regelwidriges und ein selbst in den falschen Religionen unbekanntes Phänomen, ganz zu schweigen von wahren Religionen. Gottesdienst, Ausdrucksform von Gottesdienst – wie NIEDERKNIEEN, sich die Schuhe ausziehen, Schweigen u.ä. WERDEN ALS NOTWENDIG ERACHTET, um sind in GEBÜHRENDER WEISE GOTT NÄHERN ZU KÖNNEN.“

„Auch wenn jemand sich der Kommunion aus Unwissenheit nähert, fürchte dich nicht, ihn daran zu hindern. FÜRCHTE GOTT, nicht die Menschen. Wenn du nämlich den Menschen fürchtest, wird dich dieser verhöhnen; wenn du hingegen Gott fürchtest, wirst du auch von den Menschen geachtet werden. Ich wäre eher bereit zu sterben, als das Blut des Herrn einer unwürdigen Person zu reichen; ich würde eher mein Blut vergießen, als das verehrungswürdige Blut des Herrn in unangemessener Weise zu spenden.“

„Es gibt einige …, die sie (die Eucharistie) in unbedachter Weise austeilen. ..Bewegen uns alle dies Profanierungen nicht zum Mitleiden, wenn wir daran denken, dass dieser HERR, der so gut ist, sich unseren Händen überlässt, und jeden Tag halten wir IHN und empfangen wir IHN mit unserem Mund? Haben wir vielleicht vergessen, dass eines Tages wir es sein werden, die in Seine Hände fallen?“

„Der Heilige zieht auf der Patene und im Kelch in Herrlichkeit und Majestät in einer feierlichen Prozession hinaus, begleitet von den Priestern und den Diakonen, Tausende von Engeln und feurigen Dienern des Geistes ziehen vor dem Leib unseres Herrn her und verherrlichen IHN.“

„Gehen wir mit der geschuldeten Bescheidenheit zur Begegnung mit dem König der Himmel. Und küssen wir beim Empfang diese heilige und makellose Hostie mit ganzer Hingabe und erwärmen wir unseren Geist und unsere Seele, indem wir sie mit unserem Blick umfangen, damit unsere Vereinigung mit ihr uns nicht zum Gericht und zur Verdammnis gereiche, sondern damit wir heilig werden und unseren Nächsten erbauen.“

„Die heilige Eucharistie zu empfangen bedeutet, sich in der Haltung der Anbetung DEMJENIGEN gegenüber zu begeben, den wir empfangen.“



Quelle: Buch „Dominus Est“ von Athanasius Schneider Weihbischof von Karaganda





"Die heilige Kommunion"
Die heilige Kommunion ist der Augenblick indem die höchstmögliche persönliche Begegnung des Menschen mit seinem Schöpfer und Erlöser in seinem Leben möglich wird.
Seit zwei Jahren lässt Papst Benedikt der XVI. in den Heiligen Messen, die er zelebriert, die Kommunionbank wieder aufstellen und spendet den in der konsekrierten Hostie gegenwärtigen Leib des Herrn den Gläubigen auf die Zunge.
 
 
hochgeladen von:
diana 1
am: 31.12.2010
um: 19:19:47
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DOMINUS EST
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