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Vergelt's Gott!


Liebe Kinder,

mit diesen Gebeten betet ihr mit dem Priester bei der Heiligen Messe. Ihr sprecht in euren Worten seine ernsten Worte nach. Vielleicht könnt ihr nicht alle diese Gebete bei der Heiligen Messe beten, vielleicht fällt euch plötzlich selbst etwas ein, das ihr Jesus sagen möchtet. Das Gebet aus eurem eigenen Herzen ist ja das allerschönste Gebet. Ihr habt euch sicher viel zu sagen, Jesus und ihr bei der heiligen Messe.


Wir gehen in die Kirche

Heute ist Sonntag. Anthony und Larissa gehen mit ihren Eltern in die Kirche. Sie wollen dort die Heilige Messe feiern.

Morgens beim Frühstück hat Mama den Kindern erklärt: "Ihr werdet sehen, die Heilige Messe ist wie ein Fest!"

Larissa ist skeptisch. Sie war schon mal mit der Oma in der Kirche und sie fand es ziemlich langweilig. Das meiste, was da gesprochen wurde, hat sie sowieso nicht verstanden.

Die Glocken läuten. Das klingt wie eine Einladung zum Fest, bei dem die Musik spielt. Als Anthony das Glockengeläute hört, fängt er an zu singen:

"Es läuten alle Glocken, sie läuten nah und fern. Ihr Kinder kommt zur Kirche, wir Kinder kommen gern. Gott liebt die Kinder, er lädt euch alle ein, Gott liebt die Kinder, wir wollen bei ihm sein."

Anthony und Larissa betreten mit den Eltern die Kirche. Die Kirche ist Gottes Haus auf Erden, das Haus in dem heute das Fest gefeiert werden soll.

Das Weihwasser soll uns an unsere Taufe erinnern, sie nehmen das Weihwasser, segnen sich und sagen dabei:

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.


Lieber Jesus,
der Altar ist bereitet. Die Kerzen brennen. Auf dem Altar steht das Kreuz, an dem du hängst, lieber Jesus mit Nägeln in Händen und Füßen, mit der Dornenkrone und der Herzwunde. Willst du mich daran erinnern, dass du alles für mich tatest? Willst du mir sagen, dass du mich damals schon vom Kreuze gesehen, geliebt und gesegnet hast? Du siehst mich, auch jetzt, da du herabgestiegen vom Himmel, wie ich hier knie. Nimm mich doch, bitte, an der Hand, damit ich mit dir zusammen vor den Vater treten und ihm dieses Messopfer darbringen kann.


Heute ist Kindermesse, deswegen sind heute mehr Kinder in der Kirche. Jesus war ein Freund der Kinder und zur Erinnerung an ihn und sein Leben feiern wir das Fest der Heiligen Messe.

Der Priester breitet seine Hände aus und wünscht uns allen:

"Der Herr sei mit euch!"

Wir antworten:

"Und mit deinem Geiste!"


Schuldbekenntnis

Bevor wir eine Geschichte aus der Bibel hören, werden wir still und denken nach.

Was haben wir gut, was haben wir falsch gemacht? Jesus ist unser Freund. Wir können ihm alles sagen. Er versteht uns und er verzeiht uns.

Jesus, du kannst mich aber nicht mitnehmen vor Gottes Angesicht, weil ich nicht so bin, wie du mich willst. Wenn du mich ansiehst mit deinem heiligen Blick, muss ich die Augen senken; denn ich habe manches getan, was du nicht mgast. Und ich habe manches nicht getan, was du von mir verlangtest. Wenn du mir hilfst, kann ich besser werden. Du kannst mir verzeihen. Bitte, lieber Jesus, verzeihe mir! Dann bin ich ganz neu und rein und darf an deiner Hand zum Altare Gottes treten.


Larissa betet:

"Lieber Jesus, ich habe mich heute morgen mit meinem kleinen Bruder Anthony gezankt. Das tut mir leid. Bitte verzeih mir und hilf, daß wir uns wieder vertragen!"


Kyrie

Herr, erbarme dich!
Christus, erbarme dich!
Herr, erbarme dich!
Verzeih, dass wir deine Liebe vergessen.
Verzeih, dass wir dich zu wenig lieben.
Verzeih, dass wir uns untereinander zu wenig lieben und erfreuen.
Verzeih, dass wir zuwenig beten.
Verzeih auch, bitte, alle meine Fehler und Nachlässigkeiten.
Jesus hat dich gehört.
Jetzt spricht er zum himmlischen Vater.
Er sagt: Dieses KInd hat mich um Verzeihung gebeten für seine Fehler und Schwächen.
Ich verzeihe ihm und führe es zu dir.

Gloria

Die Engel haben das Gloria zuerst gesungen,
als du geboren wurdes, lieber Jesus.
Ehre sei Gott in der Höhe,
der die ganze Welt
so herrlich gemacht hat!
Friede auf Erden den Menschen,
die einen guten Willen haben.
Ich habe guten Willen, lieber Jesus.
Gloria, wie schön ist die Erde!
Ich danke dir, lieber Gott,
dass du alles so wunderbar ausgedacht hast.
Ich danke dir für die Blumen, Bäume und Tiere,
den blauen Himmel und die schönen Sterne.
Ich lobe und preise dich.


Wir freuen uns auch über die schöne Welt, die uns Gott geschenkt hat und danken ihm dafür.

Anthony betet:

Lieber Gott, ich danke dir für meine Eltern und meine Schwester. Aber ganz besonder freue ich mich über unseren lieben Hund. Danke!"

Mit der ganzen Gemeinde singen wir nun ein Loblied, das Gloria:

Gottes Liebe ist so wunderbar,
Gottes Liebe ist so wunderbar,
Gottes Liebe ist so wunderbar,
so wunderbar groß.
So hoch, was könnte höher sein,
so tief, was könnte tiefer sein,
so weit, was könnte weiter sein,
so groß, was könnte größer sein,
so wunderbar groß.


Lesung

Nach dem Loblied hat der Priester das Tagesgebet gebetet. Dann setzen wir uns alle hin und hören gut zu. Die Geschichte, die jetzt vorgelesen wird, ist schon sehr alt und nicht ganz einfach zu verstehen.

Michael, eines der Kinder am Altar, liest die Lesung aus der Bibel vor. Die Geschichten handeln meist von Menschen, die von ihrem Glauben an Gott erzählen.

Heute liest Michael einen Brief des Apostel Paulus vor. Larissa merkt sich besonders den letzten Satz der Lesung:

"Laßt uns nicht müde werden, das Gute zu tun!"


Evangelium

Alle schönen Geschichten deines Lebens,
lieber Jesus, höre ich immer wieder mit großer Freude.
Ich danke dir so sehr,
dass du einmal auf der Erde warst.
Du bist viele Wege gegangen,
die auch ich gehe.
Du hast alle unsere Blumen und Tiere und auch die schönen Sterne gesehen.
Du hast uns Kinder so lieb gehabt und uns zu dir gerufen.
Das tust du auch heute noch.
Siehe, hier bin ich; nimm mich in deine Arme und segne mich.

Der Priester liest nun das Evangelium vor. Im Evangelium spricht Gott selbst zu uns. Wir hören, wie Jesus, Gottes Sohn, auf Erden gelebt hat.

Jesus war für alle Menschen da. Jesus hat den Menschen seine Frohe Botschaft gebracht und ihnen von seinem Vater im Himmelreich erzählt. Viele dieser Geschichten waren Gleichnisse. Das heißt, Jesus erzählte von guten und schlechten Taten anderer Menschen. Mit diesen Beispielen erklärte er, wie groß die Liebe gottes zu den Menschen ist.

Matthäus, Markus, Lukas und Johannes haben diese Geschichten von Jesus aufgeschrieben. Man nennt diese Jünger deshalb auch Evangelisten.

Auch das Gleichnis vom verlorenen Sohn handelt von der Liebe Gottes zu jedem Menschen. Hast du es schon mal in einem Evangelium gehört?

Falls nicht, könnt ihr es im Kinderbibelgarten oder auf unserer Homepage mal nachlesen.


Predigt

Jetzt erklärt uns der Priester die Bedeutung dieser Geschichte aus dem Evangelium. Er erklärt uns, was Jesus mit seinen Gleichnissen sagen wollte. In der Predigt macht uns der Priester deutlich, daß wir nur durch Jesus den Weg zum Vater im Himmel finden. Denn Jesus hat gesagt:

"Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich".


Glaubensbekenntnis:

Im Evangelium haben wir gehört, wie Jesus gelebt hat und was er den Menschen von Gott erzählt hat. Wir glauben an Jesus Christus und daran, daß er sterben mußte, um uns zu retten. Mit dem Glaubensbekenntnis zeigen wir unsere Freundschaft zu Jesus. Auch Julia betet mit, obwohl sie noch nicht alles versteht, was darin gesagt wird.

Ich glaube an Gott, den Vater,
den Allmächtigen, den Schöpfer,
des Himmels und der Erde,
und an Jesus Christus seinen eingeborenen Sohn,
unseren Herrn, empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel,
sitzt er zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters,
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige katholische Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben.
Amen.

Jesus Freunde leben in allen Ländern. Und alle, die zur Gemeinschaft der Kirche gehören, sprechen das Glaubensbekenntnis. Jeder in seiner eigenen Sprache, aber Gott versteht sie alle. Die katholische Kirche ist eine Weltkirche.


Fürbitten

Wir beten jetzt für alle Menschen auf der ganzen Welt, die Hilfe brauchen, aber wir beten auch für uns selbst, für unsere Eltern und Geschwister.

"Lieber Gott, meine Eltern streiten sich.
Mach bitte, daß sie sich wieder vertragen."


Eucharistiefeier

In der Eucharistiefeier erinnern wir uns an das Abendmahl, das Jesus damals mit seinen Jüngern gefeiert hat. Jesus hat das Brot mit allen geteilt und den Becher mit Wein allen zum Trinken gegeben.

Nach dem letzten Abendmahl hat Jesus seine Jünger aufgefordert:

"Tut dies zu meinem Gedächtnis."

Darum gibt es in der Heiligen Messe auch bei uns Brot und Wein. Diese Feier verbindet uns untereinander und mit Jesus.


Gabenbereitung

Lieber Gott, auch ich möchte dir ein Opfer bringen, weil ich dich liebe.
Das wird dir Freude machen.
Jesu Schritte auf Erden, seine Taten, seine gebete, seine Liebe, seinen Tod:
Das alles darf ich auf die Opferschale legen und kann auch von mir etwas dazu schenken:
Meine Schritte zu Jesu Schritten,
meine Arbeit zu seinen Taten,
meine Liebe zu seiner Liebe.
Nimm, bitte,
auch mein kleines Opfer an!


Wir bringen jetzt Brot und Wein zum Altar.

Jesus will uns für unseren Glauben stärken. Er will uns Kraft geben, als Kinder Gottes zu leben.

Zu den Menschen, denen Jesus Brot gab, sagte er: "Ich bin das Brot des Lebens, das vom Himmel kommt. Ich bin das Brot, das euch das ewige Leben gibt. Wer davon ißt, wird leben bis in alle Ewigkeit!"

Der Priester nimmt das Brot und den Wein uns spricht ein Gabengebet:

Herr, unser Gott,
du Schöpfer der Welt.
Du lädst uns ein
zu deinem Tisch.
Darüber dürfen wir
fröhlich sein.

Christus lädt und alle ein, wir sind seine Gäste. Und wir bringen Brot und Wein mit zu seinem Feste.

Refrain:
Segne, was wir geben, segne unser Leben.
Segne, was wir geben, dir soll alles sein.


Dankgebet

Jetzt beginnt das große Geheimnis unseres Glaubens, die Wandlung von Brot und Wein in Leib und Blut Jesu Christi.

Doch zuvor wollen wir Gott für seine wunderschöne Schöpfung danken und preisen.

Wunderbar sind deine Werke.
Die ganze Welt hast du erschaffen.
Die Sonne gibt uns Licht und Wärme,
sie läßt das Korn und die Früchte reifen.
Blumen und Tiere, Wälder und Wiesen -
das ist für uns da.
Darüber freuen wir uns.

Präfation

Lieber Jesus, als die Kinder hörten, dass du nach Jerusalem kommen wolltest, nahmen sie Palmzweige zogen dir entgegen und riefen:

"Hosanna, der da kommt!"
Aber auch heute kommst du zu uns in unsere Kirche, auf unseren Altar.
Siehe, ich bin da, lieber Jesus,
ich winke dir und juble dir zu.
Ich rufe mit den Engeln.

Sanktus

"Heilig, heilig, heilig bist du, Gott der Heerscharen! Himmel und Erde sind voll von deiner Herrlichkeit"


Bittgebet

Lieber Jesus, ich bitte dich, segne durch diese heilige Messe den Papst, die Bischöfe und Priester und alle, die für dich arbeiten.

Segne meinen Vater, meine Mutter, meine Geschwister, meine Freunde und alle meine Verwandten. Segne meine Kameraden und meine Lehrer, segne die Armen und hilf ihnen. Segne die Kranken und Sterbenden, damit sie dir vertrauen. Und, bitte, besuche die Kinder, die krank sind, und tröste sie. Segne die Wiesen, Felder und Wälder mit Sonne und Regen. Segne unser Vaterland und schenke uns den Frieden!

Die Heilige Wandlung

Nun knien wir uns hin. Wir werden ganz still und denken an die Nacht bevor Jesus gekreuzigt wurde, an das letzt Abendmahl. Wir erinnern uns daran, daß Jesus gestorben ist, um seine Freunde und auch uns zu retten. In der Bibel steht:

"Jesus, der Herr, nahm in der Nacht, in der er ausgeliefert wurde, das Brot, sagte Dank, brach es und sprach:

"Das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird. Tut dies zu meinem Gedächtnis!"

Die Wandlung des Brotes

Der Priester beugt sich über die Hostie und spricht im Namen Jesu die Worte:

Das ist mein Leib.

Der Priester erhebt die heilige Hostie. Schaue auf sie und sprich:

Jesus, dir lebe ich.
Jesus, dir sterbe ich.
Jesus, dein bin ich
tot und lebendig.

Der Priester kniet anbetend nieder. Neige auch du dich in Anbetung, denn jetzt ist Jesus Christus vom Himmel auf den Altar herabgekommen.

Die Anbetung des heiligen Leibes

Wie wunderbar ist es, lieber Jesus, dass du alles wandeln kannst. Eben lag hier noch Brot, jetzt ist es dein heiliger Leib. Bitte, wandle auch mich! Wenn ich jetzt noch wenig kann, so wirst du mich stark machen. Wenn ich mich vor etwas fürchte, kannst du die Furcht wegnehmen. Wenn mir etwas schwer wird, kannst du mich tapfer machen, damit ich es ertrage. Mit dir kann ich alles. Lieber Jesus, bitte, hilf mir.


Ebenso nahm er nach dem Mahl auch den Kelch und sprach:

"Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut. Tut dies, sooft ihr daraus trinkt, zu meinem Gedächtnis! Denn sooft ihr von diesem Brot eßt und aus dem Kelch trinkt, verkündet ihr den Tod des Herrn, bis er wiederkommt."

Die Wandlung des Weines

Der Priester beugt sich über den Kelch und spricht über den Wein im Namen Jesu die Worte.

Das ist mein Blut

Der Priester erhebt den Kelch.
Erhebe deine Augen zum Kelch. In ihm ist nun das Blut Jesu. Sprich auch du:

Jesus, ich liebe dich.

Der Priester kniet anbetend nieder. Neige auch du dich in Anbetung, denn jetzt ist Jesus Christus wieder auf die Erde gekommen, um sein Blut, wie einst am Kreuze, dem himmlischen Vater aufzuopfern, damit allen Menschen und auch dir die Sünden vergeben und die Seelen gewandelt werden.

Anbetung des heiligen Blutes

Auch den Wein hast du gewandelt in dein heiliges Blut. Lieber Jesus, ich strecke meine Hände nach dir aus, um dir am Kreuz die Hand zu reichen. Schenke mir einige Tropfen deines Blutes. Ich will sie hinaufheben zum himmlischen Vater und vertrauensvoll sprechen:

Lieber Gott, du hast die Welt so sehr geliebt, dass du deinen Sohn hergegeben hast, damit er alles Böse auf ihr wieder gutmacht. Ich halte dir sein heiliges Blut hin. Lass auch einen Tropfen hinabfallen zu den armen Seelen im Fegfeuer.


Über den Empfang des heiligen Blutes

In unseren Kirchen ist es nicht üblich, dass die Gläubigen aus dem Kelch trinken. Der Priester trinkt in Stellvertretung für die Gläubigen das vergossene Blut Christi aus dem Kelch.


Die Heilige Wandlung ist der Höhepunkt der Heiligen Messe. Jesus Christus, der Gekreuzigte und Auferstandene, verwandelt durch seinen Heiligen Geist das Brot in seinen heiligen Leib und den Wein in sein heiliges Blut.

Der Priester ist dazu geweiht, in persona Christi zu handeln und die heiligen Worte über Brot und Wein zu sprechen, wie es Jesus beim Abendmahl getan hat. Diese besondere Präsenz Christi im Priester inmitten der Gemeinde ist aber keine "Stellvertretung", da Christus, der einzige Hohepriester des Neuen Bundes, selber durch die Seinen in der Kirche handelt. Deshalb nennen wir diesen Teil des Hochgebetes: die Heilige Wandlung.

Jesus ist bei uns. Wir denken voll Freude an alles, was er für uns Menschen getan hat und auch jetzt noch tut.

Die Worte, die Jesus beim Mahl mit seinen Jüngern sagte, spricht nun der Priester:

"Wir feiern das Geheimnis unseres Glaubens."


Auferstehung

Lieber Jesus, du bist nicht im Grab geblieben. Du bist auferstanden! Du hast den Tod besiegt.
Du willst mich lehren, dass ich mich durch gar nichts besiegen lassen soll. Denn mit dir kann ich alles übewinden. Wenn ich also zornig bin, will ich es überwinden. Wenn ich traurig bin, will ich es überwinden. Wenn ich Schmerzen habe, will ich es überwinden. Wenn ich nicht lernen mag, will ich es überwinden.

Lieber Jesus, da du nun so nah bei uns bist, möchte ich dir gern etwas sagen, das du allein hören sollst: Ich habe dich sehr lieb! Darum schenke ich dir meine Augen und alles Schöne, das sie sehen. Ich schenke dir auch meine Ohren und alles Schöne, das sie hören. Ich schenke dir meinen Mund, er soll nur sprechen, worüber du dich freust. Ich schenke dir meine Hände, sie sollen für dich arbeiten. Ich schenke dir meine Füße, sie sollen für dich laufen. Ich schenke dir auch mein Herz. Und weißt du, was jeder Herzschlag dir sagen soll: Jesus, ich habe dich lieb!

Larissa und Anthony singen:

Pass auf kleines Auge, was du sprichst...
Pass auf kleines Ohr, was du hörst...
Pass auf kleiner Mund, was du sprichst...
Pass auf kleine Stirn, was du denkst...
Pass auf kleine Hand, was du tust...
Pass auf kleines Bein, wohin du läufst...
denn der Vater im Himmel, begleitet dich,
denn der Vater im Himmel hat dich lieb.


Das Vater unser

Jesus hat uns zuerst gelehrt, dass wir zu Gott Vater sagen dürfen. Er hat uns zu Kindern Gottes gemacht. Sprich also andächtig mit dem Priester das Vaterunser. Jesus hat oft gebetet. Das schönste Gebet, das er auch seinen Jüngern gelehrt hat, beten wir heute noch:

Vater unser im Himmel,
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.


Lamm Gottes

Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünde der Welt,
erbarme dich unser!
Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünde der Welt,
gib uns den Frieden!

Nimm hinweg alle schlechte Laune!
Nimm hinweg Zank und Streit!
Nimm hinweg meinen Ungehorsam!
Nimm hinweg jede Lüge!
Nimm hinweg meine Faulheit, anderen Freude zu machen!
Nimm hinweg meine großen und kleinen Fehler!
Gib allen Menschen um mich den Frieden!

Friedensgruß

Jesus möchte, daß alle Menschen friedlich zusammenleben. Das ist aber gar nicht so leicht. Auch Anthony und Larissa wissen das. Wir reichen uns die Hände und wünschen den Frieden, den Jesus uns schenkt. Der Priester spricht:

"Der Friede des Herrn sei allezeit mich euch!"


Die Kommunion

Der römische Hauptmann wollte, dass du seinen Knecht gesund machst. Aber als du gleich mitgehen wolltest, sprach er ehrfürchtig:

"O Herr, ich bin nicht würdig, dass du eingehst unter mein Dach; aber sprich nur ein Wort, so wird mein Knecht gesund."

Und da du dich freust, wenn Menschen von Herzen glauben, sprachst du das Wort.

Lieber Jesus, spricht das Wort auch über mein Herz, dass es strahlend und rein wird. Komm in mein Herz, lieber Jesus!


Viele Erwachsene und die Kinder, die schon bei der Erstkommunion waren, gehen jetzt nach vor zum Altar und empfangen das heilig Brot.

Der Priester gibt jedem ein Stück Brot und spricht dazu:

"Das ist mein Leib!"

Über den Empfang des heiligen Leibes

Wir können den heiligen Leib auch knieend und als Mundkommunion empfangen, denn die heilige Eucharistie zu empfangen bedeutet, sich in die demütige Haltung der Anbetung Gottes zu begeben, den wir empfangen. Traut euch doch mal den heiligen Leib vom Priester direkt in den Mund legen zu lassen und bitte kaut nicht auf der Hostie herum, sondern lasst sie auf eurer Zunge zerschmelzen und genießt jeden Augenblick, bis sich die Hostie auf eurer Zunge auflöst und ihr den Herrn sogar mit euren Sinnen erfahren dürft.



Dankgebet

Wir sind dankbar, daß Gott jetzt bei uns ist. Wir können ein Dankgebet sprechen oder ein Danklied singen.

O Herr, wir loben und preisen dich+ und danken dir von Herzen. Halleluja, Halleluja, Halleluja.


Schlußgebet und Segnung

Der Priester spricht am Altar das Schlußgebet und segnet die Gemeinde.

"Es segne euch der allmächtige Vater und der Sohn und der heilige Geist!"

Wir antworten:

"Amen!"

Wir erinnern uns daran, daß auch Jesus immer wieder seine Freunde gesegnet hat. Seine besten Freunde waren die Kinder.

Die Bibel erzählt:

Jesus segnet die Kinder

"Eines Tages brachten Mütter ihre Kinder zu Jesus. Die Jünger aber wollten sie nach Hause schicken, weil Jesus müde war und Ruhe brauchte. Doch Jesus wies sie zurecht und sagte:

"Laßt die Kinder zu mir kommen, denn das Reich Gottes gehört den Kindern und allen Menschen, die darauf warten."

Dann umarmte er die Kinder, legte ihnen seine Hände auf und gab ihnen den Segen als Zeichen dafür, daß der Vater im Himmel sie sehr liebhat."

Segen

Lieber Jesus, jetzt ist die heilige Messe zu Ende. Ich will dich den ganzen Tag in meinem Herzen mitnehmen. Wenn ich arbeite, hilfst du mir. Wenn ich lerne, hilfst du mir. Wenn ich spiele siehst du mir zu. Wenn ich esse, bist du neben mir, wenn ich weine, tröstest du mich. Wenn ich gut zu andern bin, dann freust du dich. Ich will auch sehr Acht geben, dass ich heute nichts tue, worüber du traurig sein müsstest. Und jetzt, lieber Jesus, segne mich!

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Amen.


Entlassung

Der Priester verabschiedet sich von uns und sagt:

"Gehet hin in Frieden."

Wir antworten:

"Dank sei Gott dem Herrn."


Zufrieden gehen auch Anthony und Larissa mit den Eltern nach Hause. Sie wollen am nächsten Sonntag wieder die Heilige Messe besuchen, weil sie jetzt besser verstehen, wie sehr Jesus sie lieb hat.

 
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hochgeladen von:
Kinderbibelgarten
am: 17.06.2011
um: 19:36:50
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