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DOMINUS EST" ES IST DER HERR

(Gedanken eines Bischofs aus Zentralasien über die heilige Kommunion)

Eine „Textstellen“ aus seinem Buch, der Herr Bischof Athanasius Schneider.



Das Büchlein „Dominus est“ – Es ist der Herr“ macht uns in der heutigen katholischen Kirche darauf aufmerksam, dass wir zu einer Haltung tiefer Ehrfurcht zurückkehren müssen. Es ist der Verdienst des Autors Weihbischof Athanasius Schneider, auf diese Haltung hingewiesen zu haben. Es zeigt uns den Weg, um die Kirche zu erneuern. ..Der Gestus der knienden Mundkommunion ist erhabener als der bei der Handkommunion und zeigt mehr Demut auf, da wir ja unserem höchsten Herrn Jesus, Gott selbst empfangen. Es ist der Herr selbst, der als Erlöser und Heiland zu ihnen kommt. Müssen wir darum nicht niederknien, um Jesus in einer wahren Haltung demütiger Anbetung zu empfangen?
(Vorwort P. Otto Maier SJM)


Die heilige Kommunion ist nicht nur ein Augenblick der geistigen Mahlgemeinschaft, sondern vor allem auch die höchstmögliche persönliche Begegnung des Gläubigen mit seinem Herrn und Gott in diesem Leben. Die dieser Begegnung angemessene Haltung ist jene des Empfangens, der Demut, des geistigen Kind-Seins. Eine solche Haltung verlangt aus sich selbst ausgedrückte Gesten der Anbetung und Ehrfurcht.


„Es beten alle Engel, es betet jedes Geschöpf, es beten das Vieh und die wilden Tiere und sie beugen die Knie“.
Der heilige Augustinus wies drauf hin, dass wir sündigen, wenn wir den eucharistischen Leib des Herrn nicht anbeten, wenn wir ihn empfangen:

Niemand esse dieses Fleisch, wenn er es vorher NICHT angebetet hat. Wir sündigen, wenn wir es nicht anbeten.“

In einer alten Kommunionsordnung aus der liturgischen Tradition der koptischen Kirche wurde festgelegt:

„Alle sollen sich zu Boden werfen, Kleine und Große und so beginne die Austeilung der Kommunion.“

Nach den Maystagogischen Katechesen, die dem hl. Cyrill von Jerusalem zugeschrieben werden, muss der Gläubige die heilige Kommunion mit einer Geste der Anbetung und Verehrung empfangen:

„Strecke nicht die Hände aus, sondern nähere dich mit einer Geste der Anbetung und Verehrung dem Kelch des Blutes Christi.“

Der heilige Johannes Chrysostomus ermahnt jene, die sich dem eucharistischen Leib des Herrn nahen, die Magier aus dem Osten im Geist und in der Geste der Anbetung nachzuahmen:

„Nahen wir uns Ihm also mit Feuereifer und mit brennender Liebe beteten eben diese Magier an, obwohl er in einer Futterkrippe lag. Nun, diese Männer, welche die Religion nicht kannten und Barbaren waren, beteten den Herrn mit großer Furcht und bebend an. Suchen wir also, die wir Bürger des Himmels sind, diese Barbaren wenigstens nachzuahmen! Du siehst, im Unterschiede zu den Magiern, diesen Leib nicht einfach nur, sondern du hast seine ganze Kraft und seine ganze heil bringende Macht erfahren. Spornen wir uns also selber an, zittern wir zeigen wir eine Frömmigkeit, die größer ist als die der Magier.“

„Ihr, die ihr üblicherweise an den göttlichen Geheimnissen teilnehmt und den Leib des Herrn dabei empfangt, wisst, wie sehr ihr mit jeglicher Sorgfalt und Verehrung darauf bedacht sein sollt, damit auch nicht das kleinste Teilchen zu Boden falle und nicht etwas von der konsekrierten Gabe verloren gehe.“

„Wenn wir zum Empfang des Leibes Christi schreiten – wer gläubig ist, versteht es – bringen wir uns in Gefahr, wenn ein Teilchen zu Boden fiele.“

„Es gibt keinen Unterschied zwischen den größeren oder kleineren Teilchen der Eucharistie, sogar den allerkleinsten, die man auch mit scharfer Sicht nicht erkennen kann; dies verdienen die gleiche Verehrung und besitzen die gleiche Würde wie das ganze Brot.“

„Jesus hat das Brot mit sich selbst und dem Geist erfüllt und hat es seinen lebendigen Leib genannt. Das, was ich euch jetzt gegeben habe, sagte Jesus betrachtet es nicht als Brot, und tretet nicht einmal seine Krümel mit den Füßen. Das kleinste Bruchstück dieses Brotes kann Millionen von Menschen heiligen und genügt, um all denen das Leben zu geben, die es essen.“

„Glauben und kein Zeichen der Ehrerbietung machen, ein Gottesdienst mit Vertraulichkeiten, nach dem eigenen Geschmack, ist etwas Regelwidriges und ein selbst in den falschen Religionen unbekanntes Phänomen, ganz zu schweigen von wahren Religionen. Gottesdienst, Ausdrucksform von Gottesdienst – wie NIEDERKNIEEN, sich die Schuhe ausziehen, Schweigen u.ä. WERDEN ALS NOTWENDIG ERACHTET, um sind in GEBÜHRENDER WEISE GOTT NÄHERN ZU KÖNNEN.“

„Auch wenn jemand sich der Kommunion aus Unwissenheit nähert, fürchte dich nicht, ihn daran zu hindern. FÜRCHTE GOTT, nicht die Menschen. Wenn du nämlich den Menschen fürchtest, wird dich dieser verhöhnen; wenn du hingegen Gott fürchtest, wirst du auch von den Menschen geachtet werden. Ich wäre eher bereit zu sterben, als das Blut des Herrn einer unwürdigen Person zu reichen; ich würde eher mein Blut vergießen, als das verehrungswürdige Blut des Herrn in unangemessener Weise zu spenden.“

„Es gibt einige …, die sie (die Eucharistie) in unbedachter Weise austeilen. ..Bewegen uns alle dies Profanierungen nicht zum Mitleiden, wenn wir daran denken, dass dieser HERR, der so gut ist, sich unseren Händen überlässt, und jeden Tag halten wir IHN und empfangen wir IHN mit unserem Mund? Haben wir vielleicht vergessen, dass eines Tages wir es sein werden, die in Seine Hände fallen?“

„Der Heilige zieht auf der Patene und im Kelch in Herrlichkeit und Majestät in einer feierlichen Prozession hinaus, begleitet von den Priestern und den Diakonen, Tausende von Engeln und feurigen Dienern des Geistes ziehen vor dem Leib unseres Herrn her und verherrlichen IHN.“

„Gehen wir mit der geschuldeten Bescheidenheit zur Begegnung mit dem König der Himmel. Und küssen wir beim Empfang diese heilige und makellose Hostie mit ganzer Hingabe und erwärmen wir unseren Geist und unsere Seele, indem wir sie mit unserem Blick umfangen, damit unsere Vereinigung mit ihr uns nicht zum Gericht und zur Verdammnis gereiche, sondern damit wir heilig werden und unseren Nächsten erbauen.“

„Die heilige Eucharistie zu empfangen bedeutet, sich in der Haltung der Anbetung DEMJENIGEN gegenüber zu begeben, den wir empfangen.“



Quelle: Buch „Dominus Est“ von Athanasius Schneider Weihbischof von Karaganda



"Die heilige Kommunion"
Die heilige Kommunion ist der Augenblick indem die höchstmögliche persönliche Begegnung des Menschen mit seinem Schöpfer und Erlöser in seinem Leben möglich wird.
Seit zwei Jahren lässt Papst Benedikt der XVI. in den Heiligen Messen, die er zelebriert, die Kommunionbank wieder aufstellen und spendet den in der konsekrierten Hostie gegenwärtigen Leib des Herrn den Gläubigen auf die Zunge.
 
 
hochgeladen von:
Tina 13
am: 12.08.2011
um: 10:44:11
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DOMINUS EST
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