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Jahrhundertelang gab es in Ruanda einen guten Familienzusammenhalt. Der Genozid 1994 hat diesem Zusammenhalt ein jähes Ende bereitet. Den fehlenden Halt geben jetzt vor allem die Frauen und kümmern sich um Waisenkinder. Man nennt Ruanda seit dem Bürgerkrieg auch das Land der Frauen. Sie bilden 70 Prozent der Bevölkerung. Fast ein Siebtel der Bevölkerung sind Witwen.

Die katholischen Bischöfe Ruandas sehen sich verpflichtet, diesen Gläubigen besonders beizustehen. Es ist für die Witwen wichtig, sich in der Gemeinde aufgehoben zu fühlen und durch Solidarität ihre Isolation zu überwinden. Die katholische Kirche bietet landwirtschaftliche Programme, Bildung und seelsorgliche Hilfe an, damit Witwen und Waisen wieder neue Hoffnung schöpfen können. (2007)

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hochgeladen von:
Speckpater
am: 18.11.2011
um: 15:40:18
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Dauer: 11:43
Ruanda - die Hinterbliebenen
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