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Im zu Ende gehenden Jahr 2011 häuften sich Gedenktage und Jubiläen aus der Geschichte und insbesondere der Kirchengeschichte Istanbuls. Das türkische Fremdenverkehrsamt betont, dass das Christentum, das Judentum und der Islam Istanbul als die heute immer noch größte Stadt der Türkei geprägt hätten. Betrachtet man dagegen die Türkei-Programme der Reisebüros in Deutschland, so ist man enttäuscht, weil das heutige Christentum auf dem Staatsgebiet der Türkei vergessen wird. Führungen in Ruinenstätten werden angeboten, aber das Wort „Kirche“ kommt nur bei ehemaligen Kirchen und heutigen Museen vor. Ein großes katholisches Pilgerbüro hat zum Beispiel unter dem Titel „Mein Istanbul“, angelehnt an einen Buchtitel von Orhan Pamuk, eine fünftägige Reise in das ehemalige Konstantinopel auf dem Programm. Als „Kirche“ werden auf dieser Reise aber nur die beiden heutigen Museen Hagia Sophia und das Chora-Kloster besucht, obwohl es in der Stadt über 100 Kirchen gibt.
 
weiterführender Link: www.kirche-in-not.de/aktuelle-meldungen/2010/01-28-das-vergessene-konstantinopel-professor-rudolf-grulich-orhan-pamuk
Kontakt-Email: niggewoehner@kirche-in-not.de
 
hochgeladen von:
Speckpater
am: 07.12.2011
um: 09:36:44
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Vergessenes Konstantinopel: Ein Rückblick auf nicht beachtete Jahrestage 2011
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