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Pater James Manjackal, ein Prophet unserer Tage

BOTSCHAFT 24. Januar 2012 zum Fest des Hl. Franz von Sales:

So spricht der Herr, unser Gott: „ Meine Kinder, ich möchte, dass ihr authentisch seid in der Nachfolge Christi, meines Sohnes, indem ihr seinen Charakter -- besonders seine Sanftmütigkeit und Demut -- anzieht. Die meisten Probleme in der Welt stammen von Grausamkeit, Bosheit, Hartherzigkeit, Unfreundlichkeit, Arroganz, Selbstgerechtigkeit, Stolz, usw.

Ihr müsst auf Jesus schauen, der immer demütig war, vom ersten bis zum letzten Augenblick seines Lebens hier auf Erden. Obwohl er eins war mit mir und mir ebenbürtig war, hat er sich erniedrigt um Mensch zu werden und euch alle zu retten. Sein ganzes Leben hindurch hat er jede Art von Publicity und Lob gemieden; Er suchte nie seine eigene Verherrlichung. Als er mit seinen Jüngern war, verhielt er sich nicht wie ein Meister, obwohl sie ihn Meister nannten. Er verrichtete sogar die demütigste und niedrigste Arbeit eines Sklaven, wie das Waschen der Füße. Er ist nicht gekommen um sich bedienen zu lassen, sondern um allen zu dienen. Er offenbarte seine Demut indem er sich mit Sündern, mit den Verachteten und den Ausgestoßenen der Gesellschaft abgab; er hat es zugelassen, dass er als Fresser und Säufer, als Freund von Sündern und Zöllnern verhöhnt wurde. Seine Demut war sichtbar in seinem Leben in Armut. Er besaß nichts für sich selbst obwohl er der Herr des Universums war, weil er euch reich machen wollte durch seine Armut.

Sein Schweigen vor denen, die ihn falsch angeklagt haben und seine geduldige Unterwerfung vor den ungeheueren Verletzungen und der Ungerechtigkeit der Feinde offenbarten seine demütige Natur. Er war nicht nur mir, seinem Vater gegenüber, durch den Gehorsam demütig, sondern er hat seine Demut auch offenbart, indem er seinen irdischen Eltern, Maria und Josef, gehorsam war; er war sogar Pilatus, dem ungerechten Richter und seinen Urteilen gehorsam. Ja, Jesus, euer Herr und Erlöser, war ein Vorbild der Demut von der Zeit seiner Empfängnis im Schoß seiner Mutter bis zu seinem Tod am Kreuz. Meine Kinder, ihm sollt ihr nachfolgen.

Jesus war das sanfteste Lamm, der Sündenbock der die Sünden der Menschheit weggenommen hat. Ihr könnt von seiner Sanftmütigkeit lernen in seinem geduldigen Umgang mit den Sündern; nie hat er sie geschimpft, gedroht oder bestraft sondern er hat sie mit dem Frieden getröstet, indem er sagte: „Sohn/Tochter, deine Sünden sind dir vergeben, geh in Frieden“. Er war sehr sanftmütig und liebevoll zu den Blinden, den Tauben, den Lahmen, den Aussätzigen, den Krüppeln die zu ihm kamen, um seine heilende Berührung zu erhalten. Obwohl er mit dem Werk seines Vater, der Verkündigung des Reiches, beschäftigt war, ging er keinem der zu ihm um Hilfe kam aus dem Weg. Seine milde Zurechtweisung des Thomas, der stur war in seinem zweifelnden Unglauben: „Streck deinen Finger aus – hier sind meine Hände! Streck deine Hand aus und leg sie in meine Seite und sei nicht ungläubig, sonder gläubig!“, und seine zärtliche Worte der Liebe die er drei Mal an Petrus richtete, der ihn dreimal verraten hatte als er in den Händen seiner Feinde war: „Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich mehr als diese?“ – waren ein großer Ausdruck seiner Güte und Sanftmütigkeit. Sogar seine Warnung und sein Vorwurf an Judas Iskariot, seinem Verräter, als er sagte: „einer von euch wird mich verraten…. Was du tun willst, das tue schnell“ – sagte er mit dem Ausdruck von Güte und Zärtlichkeit. Sein stellvertretendes Leiden und seine Gebete auch für jene die ihn ablehnten, ihn verfolgten, sind ein echter Ausdruck seiner Sanftmütigkeit. Wie der Prophet Jesaja voraussagte: „Er wurde misshandelt und niedergedrückt, aber er tat seinen Mund nicht auf. Wie ein Lamm, das man zum Schlachten führt, und wie ein Schaf angesichts seiner Scherer, so tat auch er seinen Mund nicht auf“. Meine Kinder, diese Sanftmütigkeit müsst ihr in eurem Leben anlegen. Deshalb hat Jesus euch gesagt: „Lernt von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig“.

Mose war ein jähzorniger und aggressiver Mann der großen Zorn gegen jene empfand, die sein Volk ungerecht und diskriminierend behandelten. Er hat sogar einen Ägyptischen Hauptmann mit einem Schlag getötet. Als er aber mir im brennenden Dornbusch auf dem Berg Horeb begegnete, da wurde er zum sanftmütigen und demütigen Werkzeug in meinen Händen um das Volk Israel mit aller Liebe, Geduld, Sanftmut zu führen. Das ist genau das was mit allen geschehen ist, die die brennende Liebe Jesu in ihrem Leben erfuhren. So wurde Paulus von Tarsus, der Feind Christi und Verfolger der Christen zum Nachfolger Christi und zum Freund der Christen als er dem gekreuzigten Herrn begegnete auf dem Weg nach Damaskus. Augustinus von Hippo der einer der schlimmsten Sünder war, wurde zu einem der größten Heiligen als er Jesus Christus begegnete durch das Wort Gottes. Franz von Sales, der einen ungeduldigen und groben Charakter hatte, ist zum „Heiligen Gentleman“ geworden indem er die Tugend der Sanftmütigkeit und Demut anlegte als er mit dem Heiligen Geist erfüllt wurde. Dies ist die Geschichte von jedem Heiligen der auf Erde lebte.

Meine Kinder, wer immer ihr seid, ob Papst oder Bischof, König oder Präsident, Priester oder Pastor, Lehrer oder Arzt, Vater oder Mutter, bewahrt eure Herzen im verwundeten Herzen Jesu und betet täglich und oft: „Jesus, sanftmütig und von Herzen demütig, mach mein Herz dem Deinen gleich“. Denn er hat euch oft gesagt: „Lernt von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig“. Er hat auch gesagt: „Selig, die keine Gewalt anwenden; denn sie werdend das Land erben“. Ihr werdet vor Gott und den Menschen groß sein, wenn ihr demütig und sanftmütig seid. Seht, ich bin bei euch allezeit.“


Ex 3: 4-10
Jes 42: 2; 50: 5-6; 53: 7
Mt 5: 5; 9: 1-13; 11: 28-29; 20: 28; 26: 60-63
Mk 1: 29-34; 5: 34; 8: 1-3
Lk 2: 51; 7: 34, 47-50; 15: 1-2; 23: 8-10, 34
Joh 8: 50; 13: 4-5, 21-27; 20: 27-29; 21: 15-17
Apg 1: 4; 22: 3-10
Röm 5: 15-21; 6: 4-11; 8: 1-4; 12: 9-21
1 Kor 9: 19-23
2 Kor 5: 17-21; 8: 9; 10: 1
Gal 1: 13-14; 2: 19-20
Eph 4: 15-16, 25-32
Phil 2: 5-9
Kol 3: 5-17
1 Petr 2: 23


 
weiterführender Link: www.jmanjackal.net/deu/deu.htm
 
hochgeladen von:
Christine
am: 17.02.2012
um: 17:21:27
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Seid sanftmütig und demütig im Herzen
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