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Doku über das Lebenswerk eines heroischen Hirten der argentinischen Kirche.

Mons. Gottau wurde am 23. Mai 1917 in Gazcón (Provinz Buenos Aires) geboren. Er legte sein Gelübde am 2. Februar 1938 in der Kongregation der Missionare des Hl. Erlösers (Redemptoristen) ab. Kurz nach der Priesterweihe am 19. Dezember 1942 begann Pater Georg seine Aufgabe in der "volkstümlichen" Mission. In den vierziger Jahren war er in der Provinz Santiago del Estero, in dem Gebiet, das viele Jahre später seine Diözese wurde. Er missionierte die Provinzen Buenos Aires, La Pampa und Patagonien und wurde später Leiter der Missionspatres der Redemptoristen für ganz Argentinien, bis er aus Rom von Papst Johannes XXIII. zum ersten Bischof von Añatuya ernannt wurde. Am 27. August 1961 wurde er zum Bischof geweiht.

170 000 Katholiken

Am 1. Oktober 1961 begann er mit nur sieben alten Priestern seine Arbeit in einer Zone von 68 000 Quadratkilometern so groß wie die Beneluxstaaten und damals noch 170 000 Katholiken. Durch das Konzil kam er an den Niederrhein, zunächst 1964 durch Pastor van Ooyen nach Kellen, St. Willibrord und durch Pastor Mehring nach Straelen. Seit 1974 bis 1993 war er auch regelmäßig in St. Antonius, Kranenburg-Nütterden, zu Gast. Hier gibt es sogar einen "Bischof-Gottau-Weg". Die Verbindung zum Kreis Kleve weitete sich in diesen Jahren auf andere Pfarrgemeinden und Institutionen aus. Bischof Gottau zeigte seinen Glauben in den Werken, die er mit Hilfe vieler Wohltäter, besonders auch aus Deutschland, schaffen konnte. Er beendete seine Mission, befruchtet durch eine lange Krankheit, am Sonntag des Guten Hirten, am 24. April 1994. Sein Grab befindet sich in der schlichten Kathedrale in Añatuya. Sie ist ein Geschenk Papst Paul VI.

Text: Werner Stadler, Rheinische Post, Düsseldorf
 
Kontakt-Email: niggewoehner@kirche-in-not.de
 
hochgeladen von:
Speckpater
am: 26.02.2012
um: 08:02:15
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Dauer: 28:20
Argentinien: Der gute Hirte Bischof Georg Gottau
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