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Sie hat ihren Job bei 'Planned Parenthood' verlassen


USA: Tag für Tag hatte Ramona Trevino Verhütungsmittel an Frauen und Mädchen ausgegeben, die jüngsten Kundinnen waren zwölf Jahre alt. Sie war gefangen in einem Job, mit dem sie zwar ihre Rechnungen bezahlen konnte, der aber ihr Gewissen plagte.

Sherman (kath.net/LSN/pl) Vor einem Jahr hat Ramona Trevino (Foto) ihren Job bei „Planned Parenthood“ verlassen, der großen Organisation für Familienplanung, die zahlreiche Abtreibungskliniken unterhält.

Tag für Tag hatte Ramona Trevino Verhütungsmittel an Frauen und Mädchen ausgegeben, die jüngsten Kundinnen waren zwölf Jahre alt. Sie hatte junge Mädchen gesehen, die sehr an Krankheiten litten, welche durch Sexualkontakt übertragen werden. Es kamen Mädchen, die eine Abtreibung wollten, doch Trevino und ihre Kolleginnen waren nicht darauf trainiert gewesen, ihnen die Adoption als Alternative anzubieten, im Gegenteil, sie hatte die strenge Anweisung, nicht mit dem örtlichen Zentrum für Frauen in Not zusammenzuarbeiten. Abtreibung wurde als der vernünftige Weg präsentiert und Klinikeinweisungen waren Routine. Trevino war gefangen gewesen in einem Job, mit dem sie zwar ihre Rechnungen bezahlen konnte, der aber ihr Gewissen plagte. Sie sagte sich zwar, sie arbeitete ja nicht direkt in einer Abtreibungseinrichtung, doch spürte sie, dass sie nicht nach ihrem christlichen Glauben und ihren Werte handelte.



Trevino hatte „Planned Parenthood“ zuerst für eine Organisation gehalten, welche aus edlen Motiven armen Frauen helfe. Doch als sie drinsteckte, wurde ihr immer klarer, um was es ging: Um Geld. Beispielsweise gab es einmal einen innerbetrieblichen Wettbewerb, wer die meisten „Pillen danach“ verkaufen würde.

Trevino gelang vor einem Jahr der Ausstieg. Wesentlich trugen dazu zwei Schlüsselerlebnisse bei. Einmal hörte sie im Auto einen christlichen Sender und der Radiosprecher sagte: „Was werden wir Gott sagen können über unseren eigenen Einsatz dafür, die Abtreibung zu beenden?“ Ihr kam es vor, dass der Moderator ausschließlich für sie gesprochen habe, zu ihr, die direkt und existentiell mit Abtreibung verbunden war. Und als zweites gab Gott ihr den Wunsch ins Herz, die Menschen kennenzulernen, welche so häufig und ausdauernd vor ihrer Einrichtung beteten. Sie fand liebevolle, herzenswarme Menschen vor, welche sich zutiefst um sie sorgten und die ihr halfen, aus dieser Industrie des Todes auszusteigen. Die Abtreibungsgegnerin Lauren Muzyka, inzwischen eine gute Freundin von Trevino, sagte: „Das Besondere an der Geschichte von Ramona ist, dass sie ja nur im zuarbeitenden Bereich tätig und nicht direkt in Abtreibungen verwickelt war. Es war leicht, in dieser Grauzone zu rechtfertigen, was sie tat, doch dann fiel es ihr wie Schuppen von den Augen.“

Trevino, die jetzt auch als Pro-Life-Vertreterin Reden hält, bekennt selbst: „Menschen zu sehen, die wirklich für Gott leben, hat meine gesamte Lebensperspektive verändert“.



 
 
hochgeladen von:
tannenbaum38
am: 28.08.2012
um: 16:36:30
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Sie hat ihren Job bei 'Planned Parenthood' verlassen
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