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Interview mit Prof. Rudolf Grulich und Eva-Maria Kolmann über die Anfänge der Päpstlichen Stiftung KIRCHE IN NOT (2008).

Das internationale katholische Hilfswerk "Kirche in Not/Ostpriesterhilfe" wurde 1947 gegründet. Damals organisierte der Prämonstratenser Werenfried van Straaten in Belgien und Holland Hilfe für die deutschen Nachbarn. Vierzehn Millionen Heimatvertriebene aus den deutschen Ostgebieten strömten in die vier Besatzungszonen, in denen es zu wenig Unterkünfte, zu wenig Nahrung und Kleidung gab. Pater Werenfried rief zur Versöhnung mit den ehemaligen deutschen Kriegsgegnern auf. Er bat um Nahrungsmittel und Kleidung, um den Deutschen in ihrer Not zu helfen. Dass er anfangs vor allem Speck bei den flämischen Bauern sammelte, trug ihm den Namen "Speckpater?" ein.

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81545 München
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KIRCHE IN NOT Deutschland
am: 09.10.2012
um: 11:54:13
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Die Gründung von KIRCHE IN NOT als Antwort auf Krieg und Vertreibung (Vollversion)
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