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Wenn sich am Telefon 'Papst Franziskus' meldet, bricht Aufregung aus

Papst Franziskus scheut nicht davor zurück, das Telefon selbst zu benutzen – und löst damit an der anderen Seite der Leitung regelmäßig heftiges Erstaunen aus. Von Petra Lorleberg



Vatikan (kath.net/pl) Papst Franziskus, bisher Erzbischof Bergoglio, war bisher regelmäßiger Kunde eines Kioskes in Buenos Aires gewesen. Wenige Tage nach seiner Wahl zum Oberhaupt der katholischen Kirche rief Papst Franziskus persönlich bei seinem Kiosk an. Wie der Kioskbesitzer Daniel Del Regno erzählte, nahm er den Hörer ab und er hörte eine Stimme: „Hallo Daniel, hier spricht Kardinal Jorge.“ Das berichtete die argentinische Tageszeitung „La Nacion“. Del Regno hielt das zuerst für den Scherz eines Freundes und antwortete nach eigenen Angaben: „Jetzt aber, Mariano, sei kein Blödmann“. Doch der Papst beharrte: „Ernsthaft, hier ist Jorge Bergoglio, ich rufe dich aus Rom an.“ Der Kioskbesitzer schilderte: „Ich war schockiert, ich brach in Tränen aus und wusste nicht, was ich sagen sollte.“ Papst Franziskus bedankte sich bei Del Regno für den Zeitraum, in dem er ihm die Zeitung ausgeliefert hatte „und trug mir einen Gruß an die Familie auf“. Am Ende "bat er mich, für ihn zu beten".




Werktags hätten die Kioskangestellten die Zeitung zum Kardinal gebracht. Sonntags aber sei der Kardinal regelmäßig am späten Nachmittag vorbei gekommen und habe immer ein paar Minuten mit ihm geredet, während er die Zeitung kaufte, erzählte Del Regno. Dann habe er den Bus genommen und sei zu Jugendlichen und zu Kranken gefahren, um ihnen Matetee zu servieren.

Del Regno berichtete außerdem, dass er den Kardinal vor der Abreise zum Konklave gefragt habe: ‚Jorge, wirst du nach dem Taktstock greifen?‘ Bergoglio hab geantwortet: ‚Das ist ein heißes Eisen, wir werden das in 20 Tagen sehen‘“ Luis Del Regno fügte hinzu: „Und okay, danach… der Rest der Geschichte ist ja bekannt“.

Auch ein römischer Pförtner (Foto) berichtete von einem Telefonanruf, der bei ihm für helle Aufregung sorgte, so „Rome Reports“. Beim Pförtner der Ordensleitung der Jesuiten in Rom ging am 15.3. ein Anruf ein: Es meldete sich Papst Franzikus und er wollte mit dem Generaloberen Pater Adolfo Nicolas verbunden werden. Pförtner Andreas erzählte im Nachhinein (siehe Video unten): „Ich habe ihm nicht geglaubt“. Doch der Papst habe es verstanden, dass er von diesem Anruf verwirrt war. Papst Franziskus fragte sein telefonisches Gegenüber nach dem Namen und der Pförtner antwortete, dass er Andrea heiße. Franziskus fragte daraufhin: „Wie geht es Ihnen heute Morgen?“ „Ich sagte, dass es mir gut geht, aber dass ich etwas verwirrt sei“, berichtete der Pförtner. Papst Franziskus antwortete: „Bleiben Sie ruhig, das ist kein Problem. Ist es möglich, den Pater General zu sprechen?“ Der Heilige Vater habe „sehr ruhig gewirkt“ und habe versuche, „mich zu beruhigen, denn er wusste, dass ich nervös war. Also wartete er geduldig, bis ich mich beruhigt hatte.“

Einer der allerersten Telefonanrufe des neuen Papstes ging an seine verheiratete Schwester nach Argentinien. Er sagte zu ihr, es gehe ihm gut, aber er müsse noch andere Leute anrufen. Doch er wolle jetzt nicht mit der ganzen Familie sprechen, damit der Vatikan keine so hohe Telefonrechnung bezahlen müsse. Das berichtete Rome Reports

Franziskus rief auch selbst in seiner bisherigen Erzdiözese Buenos Aires an. Dort kam eine Ordensfrau ans Telefon und fragte: „Wer spricht?“ Er sagte: „Pater Georg“. Die Ordensfrau antwortete, „Eure Heiligkeit?“ und Papst Franziskus erwiderte: „Ach was, hier ist Pater Georg“. Außerdem hat er selbst bei seinem argentinischen Zahnarzt angerufen, um die nächste Behandlung abzusagen, so Rome Reports.
 
 
hochgeladen von:
tannenbaum38
am: 25.03.2013
um: 18:08:09
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