WerbungWerbungWerbung
 
Wie Pater Werenfried van Straaten OPraem einen deutschen Jesuitenpater aus der rumänischen Gefangenschaft freikaufte.

Wenn sich heute viele Menschen wundern, warum die Kirche Christen freikauft, die von der Terrorbewegung „Islamischer Staat“ auf Märkten als Sklaven angeboten werden, dann muss daran erinnert werden, dass dieser Loskauf von Gefangenen einen historischen und theologischen Hintergrund besitzt. Nach der Abwehr der Türken vor Wien 1683 und der Zurückdrängung der Gefahr des Halbmondes führte Papst Innozenz XII. 1696 das Fest Maria vom Loskauf der Gefangenen ein. In unserer Zeit hat der Gründer des Werkes „Kirche in Not“, Pater Werenfried van Straaten, an dieses Fest erinnert. Weil er wusste, dass die Kirche am 24. September ein eigenes Fest feiert: Maria vom Loskauf der Gefangenen, hatte er Kontakt zu zwei Orden, die heute kaum noch bekannt sind, die aber im Mittelalter von Heiligen gegründet wurden, um Christensklaven in islamischen Ländern loszukaufen. Es sind die Trinitarier, gegründet vom hl. Johannes von Matha und dem hl. Felix von Valois, und die Mercedarier, eine Gründung des hl. Petrus Nolascus und des hl. Raimund von Peñaforte. Pater Werenfried sah auch in unserer Zeit neue Formen der Sklaverei. So kaufte er 1965 in Rumänien den fast zwei Jahrzehnte inhaftierten Pater Otto Farrenkopf von der Securitate los und motivierte die Trinitarier, ihrem Ordensideal auch im 20. Jahrhundert treu zu bleiben.
 
weiterführender Link: www.kirche-in-not.de/aktuelle-meldungen/weltweite-hilfsprojekte/2012/09-03-guatemala-ausbildungshilfe-fuer-seminaristen-des-mercedarierordens
 
hochgeladen von:
Speckpater
am: 26.02.2015
um: 15:25:35
2319 mal angezeigt
Die Kirche und der Loskauf von Gefangenen: Das Beispiel Pater Otto Canisius Farrenkopf
Um dieses Medium als Favoriten hinzufügen oder es an einen Freund senden zu können, müssen Sie sich einloggen!