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Am 24. April vor 100 Jahren begann das Massaker an den Armeniern im Osmanischen Reich, auf dem Boden der heutigen Türkei, mit rund 1,5 Millionen Toten. Papst Franziskus sprach am vergangenen Sonntag ausdrücklich von einem „Völkermord“. Von der Türkei wird dieser Genozid von 1915 bis heute offiziell bestritten.

Der Historiker Michael Hesemann hat über den Völkermord an den Armeniern ein Buch geschrieben. Bei seinen Recherchen in den Vatikanischen Geheimarchiven stieß er auf Quellen, die bis dahin noch nicht veröffentlicht waren. Aus diesen Quellen geht hervor, dass der Heilige Stuhl damals alles versucht hat, das Verbrechen an den Armeniern zu stoppen.

In einem Interview mit KIRCHE IN NOT, das auch kostenlos auf DVD erschienen ist, spricht Michael Hesemann über die historischen Hintergründe des Völkermords, die Rolle Deutschlands und die geschichtliche Aufarbeitung. Die Fragen stellte Berthold Pelster.
 
weiterführender Link: www.kirche-in-not.de/kirchengeschichte/2010/04-23-wer-spricht-heute-noch-von-den-armeniern-interview-rudolf-grulich
 
hochgeladen von:
KIRCHE IN NOT Deutschland
am: 18.04.2015
um: 06:59:25
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„Man wollte das christliche Element vernichten” - Interview mit Michael Hesemann zum Völkermord an den Armeniern
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