WerbungWerbungWerbung
 

Bitte unterstützen Sie kath.net mit Ihrer Spende, um die laufenden Kosten abdecken und künftige Erweiterungen finanzieren zu können!

Vergelt's Gott!


Marthe Robin ist bei uns in Deutschland noch kaum bekannt. Sie ist auch noch nicht heilig- oder selig gesprochen. Doch das was sie sagt ist einfach zu schön um darüber zu schweigen....
Der folgende Text ist aus dem ebenfalls angegebenen Link zitiert.
Die Eucharistie war für Marthe das wichtigste Ereignis und die einzige Nahrung, die sie am Leben erhielt. Sie empfing die Heilige Kommunion nur einmal in der Woche, am Dienstag, und in den letzten Wochen ihres irdischen Lebens am Mittwochabend. An dem Tag, an dem sie Jesus in der Kommunion empfangen sollte, betete sie vom frühen Morgen an und wiederholte ihren Akt der Liebeshingabe an Christus vom 15. Oktober des Jahres 1925. An diesem Tag empfing sie auch das Beichtsakrament. Nach dem Kommunionempfang stieß sie einen leisen Schrei des Entzückens und der Freude aus und fiel in eine Extase, die in der vollkommenen Vereinigung mit Gott bestand. In diesem Zustand strahlte Marthes Gesicht überidisches Glück und überirdische Schönheit aus. So drückte sie es im Gebet aus: „Ich bin so glücklich, oh mein Geliebter, weil ich fühle, dass mein Herz in Deinem schlägt, weil ich Dich in meinem Herzen fühle, Dich den Lebendigen und Allmächtigen. Der Herr in mir – was für ein Mysterium! Ich fühle mich wie im Paradies. Eines Tages werde ich sterben Dich fühlend, oh mein Jesus, wie Du in meinem Herzen schlägst. Oh mein Jesus, bewirke, dass man eines Tages sagt, dass Deine Liebe mich verzehrt hat, nicht aufgrund meiner eigenen Anstrengungen, sondern aufgrund Deiner Gnade... Oh mein Gott, wenn Du mir schon jetzt solch einen Frieden schenkst, mich auf dieser Erde so glücklich machst, was wird dann im Himmel sein?”
Mystiker, die sich in Extase befinden, haben einen unmittelbaren Kontakt mit Gott und verlieren die Bindung an die Welt. Marthe erklärte, dass man nicht sagen könne, dass während ihrer mystischen Zustände ihre Seele sich vom Körper lösen würde; sie werde vielmehr auf eine seltsame Art und Weise erhoben: „Gott erscheint zunächst in Bangigkeit. Es ist etwas so Neues, dass man es nicht ausdrücken kann! Dann erfahre ich Frieden, es ist ein zeitenthobener Zustand. Ich weiß nicht, wann genau es geschieht. Ich weiß nicht, wie ich es beschreiben soll...Es geschieht außerhalb von mir und zugleich in mir. Ich bin erhoben. Ich wehre mich umsonst, ich bin in Liebe erhoben. Es besteht jedoch keine Notwendigkeit dazu.”
Die Extase endete erst am Tag nach dem Kommunionempfang und Marthe kehrte ins normale Leben zurück. Am wichtigsten war für die Mystikerin das Glaubensleben, ihre persönliche Liebesbeziehung zu Jesus, und nicht die übernatürlichen Zustände und Erlebnisse. So wie der hl. Johannes vom Kreuz war sie der Meinung, dass wir nicht nach übernatürlichen geistigen Erlebnissen streben sollten, denn die geistige Wüste, die dunkle Nacht des Glaubens sind die wertvollsten Geschenke, die es uns ermöglichen, zusammen mit Jesus den Kreuzweg zu gehen und für die Liebe im Himmel zu reifen. Wir werden diesen Weg aber nur dann gehen können, wenn unsere wichtigste geistige Nahrung Jesus in der Eucharistie ist.
„Wenn ich die Heilige Kommunion empfange,” sagte Marthe Robin, „dann geschieht dies so, als ob eine lebendige Person in mich dringen würde... Sie benetzen mir die Lippen, aber ich kann nichts herunterschlucken. Die Hostie dringt in mich, aber ich selber weiß nicht, wie es geschieht. Die Eucharistie ist keine gewöhnliche Nahrung. Jedes Mal ergießt sich neues Leben in mich. Jesus ist in meinem ganzen Körper, als ob ich auferstehen würde. Die Heilige Kommunion ist viel mehr als nur eine Vereinigung: sie ist die Verschmelzung in Eins...Ich möchte es all denjenigen, die mich immer wieder fragen, ob ich tatsächlich nichts esse und nichts trinke, herausschreien, dass ich mehr als sie esse, denn ich ernähre mich mit der Eucharistie des Leibes und Blutes Jesu. Ich möchte ihnen sagen, dass sie selber die Effekte dieser Nahrung bei sich blockieren.”
 
weiterführender Link: www.liebt-einander.org/nr/katholische_kirche/die_eucharistie_im_leben.html
 
hochgeladen von:
Christophorus.
am: 23.08.2015
um: 18:33:12
1974 mal angezeigt
Die Eucharistie im Leben von Marthe Robin ... es ist zu schön um darüber zu schweigen
Um dieses Medium als Favoriten hinzufügen oder es an einen Freund senden zu können, müssen Sie sich einloggen!