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Vergelt's Gott!


Am 13. Oktober 1917 bittet Maria in Fatima um den täglichen Rosenkranz;
mit dem Sonnenwunder verleiht Gott dieser Einladung Nachdruck
Im Gotteslob lesen wir auf Seite 38:
4.1 – Mitte und Ziel des Rosenkranzgebetes ist Jesus Christus, Gottes Sohn.
Mit Maria schauen wir auf sein Leben.
Sie hat Jesus gekannt wie kein anderer Mensch;
sie hat ihn begleitet auf allen wichtigen Stationen seines Lebens -
bis unter das Kreuz.
An ihr wurde die Macht der Auferstehung sichtbar:
Sie wurde aufgenommen in die Herrlichkeit Gottes –
Zeichen der Hoffnung für die Kirche und für alle Menschen.
In den Gesätzen des Rosenkranzes – Sätze, die das „Gegrüßet seist du, Maria“ erweitern – betrachten wir die Geheimnisse des Glaubens. Die Wiederholung derselben Sätze schenkt innere Ruhe. Die Perlen des Rosenkranzes sind eine Hilfe zum Beten.
Weit verbreitet ist die von Alanus de Rupe um 1468 zuerst verbreitete Legende, dass der heilige Dominikus die heutige Form des Rosenkranzes 1208 bei einer Marienerscheinung empfangen und sie in seinem Orden eingeführt haben soll. Die Legende erzählt, dass Maria den Rosenkranz Dominikus als Waffe im Kampf gegen die Albigenser geschenkt habe.
Der Katechismus gibt dazu folgende Auskunft (Seite 673 und 679):
2678 In der mittelalterlichen Frömmigkeit des Westens entstand das Gebet des Rosenkranzes als volkstümlicher Ersatz für das Stundengebet.
2708 Das christliche Gebet bemüht sich vor allem, über die „Mysterien Christi“ nachzusinnen, wie das bei der Schriftlesung und beim Rosenkranz geschieht. Diese Form betenden Nachdenkens ist von großem Wert; aber das christliche Gebet soll noch mehr erstreben: die liebende Erkenntnis Christi und die Vereinigung mit ihm.
2002/2003 wurde von Papst Johannes Paul II. als Jahr des Rosenkranzes mit einem Apostolischen Schreiben vom 16. Oktober 2002 bedacht, in dem es heißt:
„Der Rosenkranz stellt die Betrachtung der Geheimnisse Christi mit einer charakteristischen Methode vor, die auf eine Erleichterung ihrer Zueigenmachung ausgerichtet ist. Diese Methode beruht auf der Wiederholung.“ Kap.3,26
Das Schreiben „Rosarium Virginis Mariae“ ist im Internet zu finden: http://www.vatican.va/
Der Umstand der bewussten und freiwilligen Hingabe VOR, WÄHREND und NACH dem Gebet macht die innere Befreiung aus:
• VOR dem Gebet liegt es an mir, mich aufzuraffen, um damit anzufangen. Eine große Hilfe ist, dafür eine fixe Tageszeit vorzusehen.
• WÄHREND des Gebetes soll ich immer wieder versuchen, die dauernden Zerstreuungen abzuwenden, indem ich das vertrauende Gespräch (Gebet) noch vertrauter mache.
• NACH dem Gebet darf ich mich der Freiheit hingeben, aus der erfahrenen geistigen Beglückung meinen Alltag zu bereichern.
Damit wird mir das Gebet ein Bedürfnis und keine Pflicht, obwohl es mich jedes Mal neue Überwindung kostet. Situationen, in denen das Gebet hilfreich ist, bringen uns vorwärts.
 
 
hochgeladen von:
gebsy
am: 28.09.2015
um: 20:49:34
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98 Jahre und ...
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