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Wie alle Priester, die nach dem Zweiten Weltkrieg mit Ihren Pfarrkindern vertrieben wurden, ihre Gläubigen in der Vertreibung betreuten und ihnen beim Wiederaufbau in der neuen Heimat halfen, verdient auch Dr. Adolf Schindler höchste Würdigung. In einer kleinen Denkschrift nach seinem Tode wird er als Volkspriester von höchster Lauterkeit bezeichnet. Das Schicksal der Vertreibung habe ihn nicht entmutigt, sondern ihn nur bestärkt in seinem tiefen Glauben sowie in seiner Hinwendung zu Menschen, die er in ihrer Not aufrichtete.

Adolf Schindler, geboren am 21. Oktober 1907 in Mährisch-Lotschnau bei Zwittau, entstammte einer der ältesten Bauernfamilien des Dorfes. Seine Eltern Johann und Cäcilie Schindler, geb. Killer, haben ihn sehr geprägt. Adolf Schindler betont, dass vieles, was er studiert, gelesen, gehört und gesehen habe, an ihm ohne tieferen Eindruck vorübergegangen sei, und erklärt: „Nur die Worte meiner Eltern haben mich immer begleitet, haben mein Denken beeinflusst und mein Handeln bestimmt. Sie sind eine unzerstörbare Kraft fürs ganze Leben.“

Ein Beitrag des Instituts für Kirchengeschichte von Böhmen-Mähren-Schlesien
 
weiterführender Link: www.kirche-in-not.de/kirchengeschichte
 
hochgeladen von:
Speckpater
am: 01.12.2017
um: 14:59:02
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Ein Heimatpriester im Geiste des hl. Bonifatius: Vor 30 Jahren starb Adolf Schindler
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