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Der letzte Akt (Österreich 1955) + Psalm 24(23),1-2.3-4.5-6. + erneuter Rosenkranz-Sühnekreuzzug für die Una Sancta
Psalm 24(23),1-2.3-4.5-6.
Dem Herrn gehört die Erde und was sie erfüllt,
der Erdkreis und seine Bewohner.
Denn er hat ihn auf Meere gegründet,
ihn über Strömen befestigt.

Wer darf hinaufziehn zum Berg des Herrn,
wer darf stehn an seiner heiligen Stätte?
Der reine Hände hat und ein lauteres Herz,
der nicht betrügt und keinen Meineid schwört.

Er wird Segen empfangen vom Herrn
und Heil von Gott, seinem Helfer.
Das sind die Menschen, die nach ihm fragen,
die dein Antlitz suchen, Gott Jakobs.

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Quelle:
www.kathpedia.com/index.php/Rosenkranz-S%C3%BChnekreuzzug

"Ab 1950 organisierte P. Petrus die jährliche große "Maria-Namen-Feier" (Sühneprozession um den 12. September) über die Wiener Ringstraße. 1953 waren es 50.000 und 1954 80.000 Teilnehmer. Ausgerüstet mit einer Fatima-Statue, war Pater Petrus im ganzen Land unterwegs, um die Menschen für das Rosenkranz-Gebet um die Befreiung Österreichs von der russischen Besatzungsmacht zu gewinnen. Die Zahl stieg schnell. 1950 waren es 200 000, zwei Jahre später waren es 340 000 österreichische Mitglieder. Im Mai 1955 waren es über eine halbe Million. Unter diesen Mitbetern war Außenminister Leopold Figl und später Bundeskanzler Julius Raab. Nach 354 erfolglosen Verhandlungen, stimmten die Russen dem Staatsvertrag zu, der am 15. Mai 1955 unterzeichnet wurde. Am 26. Oktober 1955 verließ der letzte russische Soldat Österreich. Es gab sonst kein Land, von dem sich Russland zurückgezogen hatte (bis zur Wende 1989). Bundeskanzler Raab erklärte danach öffentlich: "Wenn nicht so viel gebetet worden wäre, so viele Hände in Österreich sich zum Gebet gefaltet hätten, so hätten wir es wohl nicht geschafft".

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Geschichte
Der Franziskaner P. Petrus Pavlicek gründete, auf eine himmlische Eingebung im österreichischen Mariazell hin, die „Ewige Rosenkranzgemeinschaft“ am 2. Februar 1947 in Wien. Sie schloss sich im Frühjahr 1949 mit dem von Dr. Franz Tauber (Priester) am 4. Februar 1942 in Linz-Urfahr gegründeten „Sühnekreuzzug“ zusammen. Der Gebetsgemeinschaft „Rosenkranz-Sühnekreuzzug“ hatte schnell 500 Mitglieder und die kirchliche Anerkennung des Wiener Erzbischofes Theodor Innitzer. Ab 1950 organisierte P. Petrus die jährliche große "Maria-Namen-Feier" (Sühneprozession um den 12. September) über die Wiener Ringstraße. 1953 waren es 50.000 und 1954 80.000 Teilnehmer. Ausgerüstet mit einer Fatima-Statue, war Pater Petrus im ganzen Land unterwegs, um die Menschen für das Rosenkranz-Gebet um die Befreiung Österreichs von der russischen Besatzungsmacht zu gewinnen. Die Zahl stieg schnell. 1950 waren es 200 000, zwei Jahre später waren es 340 000 österreichische Mitglieder. Im Mai 1955 waren es über eine halbe Million. Unter diesen Mitbetern war Außenminister Leopold Figl und später Bundeskanzler Julius Raab. Nach 354 erfolglosen Verhandlungen, stimmten die Russen dem Staatsvertrag zu, der am 15. Mai 1955 unterzeichnet wurde. Am 26. Oktober 1955 verließ der letzte russische Soldat Österreich. Es gab sonst kein Land, von dem sich Russland zurückgezogen hatte (bis zur Wende 1989). Bundeskanzler Raab erklärte danach öffentlich: "Wenn nicht so viel gebetet worden wäre, so viele Hände in Österreich sich zum Gebet gefaltet hätten, so hätten wir es wohl nicht geschafft".
Vielen schien jetzt das Ziel erreicht. War der Rosenkranz-Sühnekreuzzug nun überflüssig? Auch P. Petrus überlegte, wie es nun weitergehen sollte mit dem Rosenkranz-Sühnekreuzzug. Da war ihm der Rat des Fatimabischofs[2] eine wichtige Entscheidungshilfe: „P. Petrus, was Sie für Österreich getan haben, das tun Sie nun für die Welt.“ Da war ja noch die verfolgte Kirche und der Weltfrieden war nach wie vor bedroht. Kaum jemand hat damals so eindringlich vor den Gefahren der atomaren Rüstung gewarnt wie P. Petrus.
Aus Deutschland kam der große Zuzug nach der Errichtung der Berliner Mauer im August 1961. Am Rosenkranzfest jenes Jahres versammelten sich 80.000 Gläubige zu einer Fatima-Feier in Weingarten, Württemberg. Der spätere Regensburger Bischof Rudolf Graber, damals noch Universitätsprofessor, hielt die Predigt und rief zum Gebet für Deutschland auf: „... Darum ist Marienverehrung keine sentimentale Andachtsform sondern eine nationale Angelegenheit.“ Und Prof. Graber gab den Rat, sich dem RSK anzuschließen, der so Großes für Österreich erbetet hatte. In der Folge kamen aus Westdeutschland an manchen Tagen bis zu 20.000 Anmeldungen. Inzwischen ließen sich aus Deutschland weit über eine Million beim Rosenkranz-Sühnekreuzzug eintragen. In den 1960er-Jahren gab es zwei Millionen eingetragene Mitglieder in 132 Ländern. P. Petrus erhielt 1976 einen Assistenten: den ehemaligen Pfarrer der Franziskanerpfarre St. Pölten, P. Benno Mikocki, der den Rosenkranz-Sühnekreuzzug nach dessen Tod weiterführte.
Die Gebetsgemeinschaft wurde 1982 von Kardinal Dr. Franz König als Consociatio fidelium (Gebetsgemeinschaft) errichtet und ist in 132 Ländern verbreitet. 2003 wurden die Statuten des RSK erneuert und von Kardinal Dr. Christoph Schönborn bestätigt. Im Rahmen dieser Erneuerung wurde auch der Name der Gebetsgemeinschaft ergänzt, er lautet nun: „Rosenkranz-Sühnekreuzzug um den Frieden der Welt, RSK — Gebetsgemeinschaft für Kirche und Welt“. Im Februar 2015 traten überarbeitete Statuten in Kraft, wonach Kardinal Christoph Schönborn als Wiener Ortsbischof rechtlich und der Salzburger Erzbischof Franz Lackner für die spirituelle Begleitung zuständig ist; beide Bischöfe gemeinsam hatten bereits im Herbst das Patronat des RSK übernommen. Die Gebetsgemeinschaft zählt um 2015 weltweit etwa 700.000 Mitglieder.
Im Februar 2015 hatte der ukrainische Bischof Antal Maynek die Bevölkerung seines Landes zum Gebet für Frieden und Truppenabzug aufgerufen und dabei an das Beispiel des Wiener Franziskaners P. Petrus Pavlicek erinnert.
Adressen
RSK Zentrale
Franziskanerplatz 4, Postfach 695, 1011 Wien
Tel.: (0043)-1-512 69 36
Fax: (0043)-1-513 01 86
E-Mail: zent@rsk-ma.at
Kontaktstelle des RSK für Deutschland
Sr. M. Hildegard Binder
Wolfratshauser Str. 350
81479 München
Tel.: (0049)-89-74441-258
Fax: (0049)-89-74441-254
RSK Zweigstelle für die Schweiz
Br. Jean Langertz OFM,
Franziskanergemeinschaft
Kapellstrasse 1, 9552 Bronschhofen
Tel: (071) 911 17 58
RSK Zweigstelle Südtirol
Br.Wolfgang Salzburger OFM, Franziskanerkloster
Franziskanerplatz 1, 39100 Bozen
Tel: (0471) 977 474 Kloster
 
 
hochgeladen von:
kreuz+
am: 06.09.2018
um: 11:12:59
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Der letzte Akt (Österreich 1955) + Psalm 24(23),1-2.3-4.5-6. + erneuter Rosenkranz-Sühnekreuzzug für die Una Sancta
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