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Gewerbliche und organisierte Sterbehilfe soll in Deutschland verboten werden – das ist das Ziel eines Gesetzentwurfs, den am 4. Juli einige unionsgeführte Bundesländer im Bundesrat vorlegen wollen. Danach droht eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren dem, der gewerbsmäßig oder mit einem dafür gegründeten Verein anderen die Gelegenheit zur Selbsttötung verschaffen will. Immerhin im Bundesrat könnte der Gesetzentwurf eine Mehrheit finden, denn auch Regierungschefs von SPD-geführten Ländern haben bereits ihre Unterstützung dafür signalisiert. Dabei kommt der politische Vorstoß zu einer Zeit, in der die Diskussion um Sterbehilfe in Deutschland neuen Stoff bekommen hat: durch den Skandal um den früheren Hamburger Justizsenator Roger Kusch, der einer Frau in Bayern Sterbehilfe geleistet hat. Ob das geplante Gesetz in diesem Fall greifen würde und warum es überhaupt notwendig ist, darüber hat Ulrich Schwab mit Wilfried Krames vom Bayerischen Justizministerium gesprochen, das den Gesetzentwurf mit unterstützt.
 
weiterführender Link: www.horeb.org
 
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am: 04.07.2008
um: 06:55:13
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Sterbehilfe - neuer Gesetzentwurf zum Lebensschutz.
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