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Dieses Foto der Gründerin der Fokolar-Bewegung und des Gründers von "Kirche in Not" entstand 1970.

Foto: "CSC-Archivio Centro S. Chiara"

Der erste Fokolar-Kreis in Deutschland entstand 1958 auf Initiative Pater Werenfried van Straatens in Köln.

Doch auch Chiara Lubich unterstützte und förderte "Kirche in Not". In einem Vorwort schrieb sie 2001:

Es stimmt, für Außenstehende sind Gottes Werke wie Rätsel. Gleiches gilt für den, der sie nicht aus der Sicht des Glaubens betrachtet. (...)

Vinzenz von Paul erkannte in den Armen seiner Zeit, seine "Herren". Die "Herren" Pater Werenfrieds sind die verfolgten Christen. In ihnen sieht er die "Elite der Kirche", die "Heiligen von morgen". Er tut alles, um für sie einzustehen und ihr Leiden zu lindern. Deswegen bittet er Abertausende um materielle Unterstützung, vor allem aber um die Umkehr des Herzens.

Sine Stimme ist die Stimme eines unbequemen Propheten und Provokateurs, der drängt und auf das einzig Notwendige aufmerksam macht: den Hungernden zu Brot und Gerechtigkeit zu verhelfen und in ihnen Jesus zu erkennen.

Pater Werenfried will kein Geld, das nur das eigene Gewissen beruhigt. Sein Blick geht weiter: Er fordert, dass sich die Herzen der Menschen öffnen, um die Tränen Gottes zu trocknen, wo auch immer Er heute weint. Er fordert, dass wir selbst den Verfolgern Liebe entgegenbringen und anfangen, die leidende Kirche anders als bisher wahrzunehmen. Pater Werenfried hat erlebt, dass sich selbst im größten Elend Heiligkeit entfaltet und dass die Kirche gerade dort aufblüht, wo sie sich in Not befindet. Dem Westen erspart er dabei nicht den Vorwurf, andere so lange nicht belehren zu können, bis er dem praktischen Materialismus eine klare Absage erteilt hat.

Wer ihn unterstützt, dem gibt er mit auf den Weg: "Ihr seid mir wichtiger als euer Geld" und bezeichnet sich selbst als "Leuchter", dem lediglich die Aufgabe zukommt das Licht zu tragen. Die Christen im Westen warnt er eindringlich davor, dem Gekreuzigten davonlaufen zu wollen. Die Gedanken Pater Werenfrieds sind Provokationen und Zeugnis. Im Bewusstsein, dass - wie jeder Gründer sehr wohl weiß - ohne den Beistand Gottes ein heute so florierendes Werk gar nicht mehr denkbar wäre, verherrlicht er Gott im Blick auf das, was Er geschaffen hat.

Man könnte sich vielleicht fragen, ob es auch in Zukunft immer noch verfolgte Christen und Kirchen geben wird, die auf unsere Hilfe angewiesen sind. Ein Blick in die 200-jährige Kirchengeschichte lässt jedoch begreifen, dass sich auch dann noch die Weissagung Jesu bewahrheitet: "Wenn sie mich verfolgt haben, werden sie auch euch verfolgen" 8Joh 15, 20). Solange es also Christen gibt, gibt es Verfolgte, Arme und Wehrlose.

Werke wie "Kirche in Not" werden daher immer gefragt sein und als wirkliche Werke Gottes haben sie Bestand für Jahrhunderte.
 
weiterführender Link: www.kirche-in-not.de/shop/sie-nennen-mich-speckpater-2/
 
hochgeladen von:
Speckpater
am: 30.11.2019
um: 11:43:49
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Chiara Lubich und Pater Werenfried van Straaten
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