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In rotes Licht getaucht war der Klinkerbau der Dominikanerkirche St. Paulus am 19. Oktober 2019 in Berlin-Moabit. KIRCHE IN NOT Deutschland hatte dort zu einem „Abend der Zeugen“ geladen. Die rote Beleuchtung symbolisiert das Blut und die tagtägliche Hingabe von Christen auch unter widrigsten Umständen.


Zwei Gäste aus der Weltkirche sprachen zu den über 100 Teilnehmern an dem Gebetsabend: Pallottiner-Schwester Cécire Bimenyimana aus Ruanda und Asif John Khokar, Generalvikar der Diözese Rawalpindi in Pakistan.

In Ruanda ist die Mehrheit der Bevölkerung Christen; es gibt keine offene Verfolgung. Das Thema Versöhnung spiele jedoch eine große Rolle für den Einsatz der Kirche, auch 25 Jahre nach dem Völkermord an den Tutsi, berichtete Schwester Cécire: „Es gibt spezielle Versöhnungsseminare. Qualifizierte Trainer unterstützen die traumatisierten Menschen.“


Versöhnung nach dem Völkermord in Ruanda
Die Pallottinerin lebt nahe der ruandischen Hauptstadt Kigali und setzt sich dort vor allem für ältere und pflegebedürftige Menschen ein. Um sie mit Lebensmitteln, Medikamenten oder anderen Dingen des täglichen Bedarfs zu versorgen, erhalte ihre Gemeinschaft Hilfe von KIRCHE IN NOT.

Als nächstes sein ein festes Beratungszentrum geplant – dafür fehlten noch die Mittel. „Seit meiner Kindheit, war ich bereit, notleidenden Menschen zu helfen. Ich versuche mein Bestes. Und wo ich schutzbedürftige Menschen nicht erreichen kann, lege ich sie durch meine täglichen Gebete in Gottes Hände.“

Deutsche Stimme: Sarah Moser
 
weiterführender Link: www.spendenhut.de
 
hochgeladen von:
Speckpater
am: 12.01.2020
um: 12:44:47
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Zeugnis einer Ordensfrau aus Ruanda beim "Abend der Zeugen in Berlin" (19.10.2019)
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