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Bei seinem Besuch in der Türkei 2006 hat Papst
Benedikt XVI. zwei der drei römisch-katholischen Jurisdiktionsgebiete des Landes besucht: Das Apostolische Vikariat Istanbul und die Erzdiözese Izmir. Der Gottesdienst in der Heilig-Geist-Kathedrale in
Istanbul wies in seiner Vielfalt der Sprachen auch auf
die nichtlateinischen Riten hin. So gibt es ein armenischkatholisches und ein chaldäisches Erzbistum in Istanbul,
sowie auch wenige Katholiken des syrischen und
byzantinischen Ritus. Der ganze Osten der Türkei östlich
von Ankara bildet das Apostolische Vikariat Anatolien, dessen Bischof seit 2004 in Iskenderun residiert. Von 2004 bis zu seinem gewaltsamen Tod 2010 war dies der
Kapuziner Luigi Padovese (Foto). Auf einer Fläche von über 400.000 Quadratkilometern, also größer als das wiedervereinigte Deutschland, betreute er die Pfarreien und Kirchen in Iskenderun, Mersin, Antakya und Adana sowie in Samsun und Trabzon am Schwarzen Meer mit insgesamt weniger als 5.000 Katholiken. Dennoch ist es ein Gebiet, das wir als Wiege der Kirche bezeichnen können.
 
weiterführender Link: https://institut-kirchengeschichte-haus-koenigstein.de/
 
hochgeladen von:
Speckpater
am: 19.02.2020
um: 19:37:01
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Prof. Rudolf Grulich: Das Apostolische Vikariat Anatolien: Die Wiege des Christentums
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