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ur ältere Mitbürger werden sich daran erinnern, wie 1950 der Koreakrieg auch Kriegsangst in Europa schürte. Damals lebte der sowjetische Diktator Stalin noch und der Kalte Krieg wurde immer eisiger. Deutschland war in zwei Staaten geteilt, die jeweils gegnerischen Bündnissystemen angehörten. In den militärischen Planungen der USA war damals auch vorgesehen, die ehemaligen Kasernen, die seit 1946 im Priesterseminar und in der Philosophisch-Theologischen Hochschule den heimatvertriebenen Theologiestudenten in der Schule und im Internat nach der St. Albert-Schule Herberge boten, wieder für militärische Zwecke zu nutzen. Der damalige schlesische Regens des Seminars, Professor Erich Kleineidam, der 1953 zum Aufbau eines neuen Seminars nach Erfurt ging und dort als 100-Jähriger 2005 starb, hat die Ereignisse 1950 tagebuchartig festgehalten.

Ein Beitrag des Kirchenhistorikers Rudolf Grulich vom Institut für Kirchengeschichte von Böhmen-Mähren-Schlesien: institut-kirchengeschichte-haus-koenigstein.de/

Foto: Blick auf das Priesterseminar und Schülerkonvikt in Königstein/Taunus (Fünfziger Jahre).
 
weiterführender Link: https://bit.ly/33WtTcn
 
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KIRCHE IN NOT Deutschland
am: 09.12.2020
um: 09:20:16
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Der Koreakrieg und die Königsteiner Kasernen (ein Beitrag von Prof. Rudolf Grulich)
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