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In Myanmar steht der Demokratieprozess auf Messers Schneide. In der Nacht zum 1. Februar hat sich das Militär im früheren Birma zurück an die Macht geputscht. Laut Militär sollen Vorwürfe des Wahlbetrugs bei der Parlamentswahl im November Grund für den Staatstreich gewesen sein.


Die Friedensnobelpreisträgerin und bisherige Regierungschefin Aung San Suu Kyi hatte mit ihrer Partei NLD (Nationale Liga für Demokratie) die Wahl mit absoluter Mehrheit gewonnen. San Suu Kyi und weitere führende Politiker wurden inhaftiert.

Die Streitkräfte haben einen einjährigen Ausnahmezustand über das südostasiatische Land verhängt. Anders als in der Vergangenheit wehrt sich das Volk gegen den Putsch. Viele Bürger Myanmars gehen auf die Straße; es wurde ein Generalstreik angekündigt.

Volker Niggewöhner von KIRCHE IN NOT sprach mit Angela Jacobi über Auslöser, Folgen und mögliche Hintermänner des Putschs. Angela Jacobi leitet zusammen mit ihrem Mann die „Dr. Michael & Angela Jacobi-Stiftung“, die zahlreiche Projekte in Myanmar fördert. Mit dem führenden Vertreter der christlichen Minderheit in Myanmar, Erzbischof Charles Maung Kardinal Bo, ist sie freundschaftlich verbunden.

www.spendenhut.de
 
weiterführender Link: www.kirche-in-not.de/allgemein/aktuelles/myanmar-ich-befuerchte-ein-blutbad/
 
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KIRCHE IN NOT Deutschland
am: 25.02.2021
um: 11:08:49
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Myanmar-Expertin Angela Jacobi: „Ich befürchte ein Blutbad“
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