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Einmal ging eine Frau beim heiligen Philipp Neri zur Beichte und klagte sich an, über einige Menschen geklatscht zu haben. Der Heilige erteilte ihr die Absolution, gab ihr allerdings eine merkwürdige Buße auf. Er sagte ihr, sie solle nach Hause gehen und mit einem Huhn zu ihm zurückkehren. Auf dem Weg möge sie das Tier rupfen. – Als sie wieder vor ihm stand, sagte er zu ihr: „Jetzt geh heim, und sammle alle Federn wieder auf, die du auf deinem Weg hierher fallen gelassen hast.“ Die Frau erwiderte, dass dies doch unmöglich sei: In der Zwischenzeit seien die Federn gewiss vom Wind verweht worden. – Genau darauf hatte der hl. Philipp Neri gewartet: „Siehst du, so wie es unmöglich ist, die einmal vom Wind verwehten Federn einzusammeln, so ist es auch unmöglich, Klatsch und Diffamierung wieder zurückzunehmen, sind sie erst einmal dem Mund entflohen.“
 
 
hochgeladen von:
Klara-Maria
am: 06.11.2008
um: 12:28:13
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Philipp Neri
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