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Kennen Sie Rudolfswerth und Karlstadt, Mitterburg oder St. Veit am Pflaum? Auch Touristen, die Jahr für Jahr ins alte Jugoslawien fahren, konnten mit diesen alten deutschen Städte-Namen nichts mehr anfangen, da sich längst die slowenischen und kroatischen Namen auch im deutschen Sprachraum durchgesetzt haben und kaum noch jemand dahinter das heutige slowenische Novo Mesto und die kroatischen Städte Karlovac, Pazin und Rijeka erkennt. - Ein Beitrag des Kirchenhistorikers Prof. Dr. Rudolf Grulich -- Foto: Zisterzienserstift Sticna oder Sittich, das älteste und wohl bekannteste Kloster Sloweniens. Das Stift wird 1136 erstmals urkundlich erwähnt, als der Patriarch aus Aquileia die Gründungsurkunde unterschrieb. Die romanische Kloster- und Pfarrkirche, die der trauernden Gottesmutter geweiht ist, wurde 1156 eingeweiht. Die dreischiffige Kirche, die im 17. Jahrhundert barockisiert und vor dem Zweiten Weltkrieg zur Basilika erhoben wurde, hat insgesamt zwölf Altäre und zählt trotz der barocken Umrahmung zu den bedeutendsten romanischen Kirchen in Slowenien. Das Kloster mit dem gotischen Kreuzgang erlebte zwei Türkeneinfälle und wurde 1784 aufgelöst. Seit 1898 leben in Sittich wieder die Zisterzienser. Heute gilt das Stift in Sittich, in dem sieben Patres, vier Laienbrüder und ein Novize leben, als spirituelles und kulturelles Zentrum. Die Patres sind in der Seelsorge tätig und bieten im Kloster Exerzitien an. Außerdem bietet das Stift den Gästen Übernachtungsmöglichkeiten in 37 Zimmern mit insgesamt 120 Betten.
 
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Kontakt-Email: presse@kirche-in-not.de
 
hochgeladen von:
Speckpater
am: 19.11.2008
um: 15:10:45
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