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Zahlreich sind die Wallfahrtsorte in Mähren. Da sind neben Velehrad und dem Hl. Berg bei Olmütz auch Altwasser und Dub im gemischtsprachigen Gebiet der alten Markgrafschaft zu nennen. Gern besuchten auch die 1946 vertriebenen Deutschen Mährens Sloup in der Mährischen Schweiz und noch mehr Kiritein mit seinem prächtigen Gotteshaus und der noch prachtvolleren Innenausstattung. Eine Sonderstellung hat der Heilige Berg Hostein, fünfzig Kilometer südöstlich von Olmütz und rund zwanzig Kilometer von Prerau entfernt. 1992 wurde die Wallfahrt 750 Jahre alt. Als am Vorabend des Ersten Weltkrieges in Wien der Pfarrer im Ruhestand Alfred Hoppe sein neunhundert Seiten starkes Lebenswerk "Des Österreichers Wallfahrtsorte" in Druck gab, reihte er die Wallfahrtsorte nach der Zahl der ausgeteilten Kommunionen im Jahr auf. Hostein zählte schon damals - 1913 - zu den größten Wallfahrtsorten Österreichs. Vor ihm rangieren bei Hoppe in Böhmen nur der Heilige Berg bei Přibram und Philippsdorf. Hinter Hostein folgten bei ihm sogar der Muttergottesberg bei Grulich und andere bekannte Pilgerstätten. -- Ein Beitrag des Kirchenhistorikers Prof. Dr. Rudolf Grulich
 
weiterführender Link: www.hostyn.cz/cizi/deutsch.htm
Kontakt-Email: presse@kirche-in-not.de
 
hochgeladen von:
Speckpater
am: 17.12.2008
um: 10:20:37
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Wallfahrtsorte im Osten: Der heilige Berg Hostein
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