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Das Volk der katholischen Slowenen mit seinen nur zwei Millionen Menschen zählt in Europa zu den kleinen Staaten und wurde im ehemaligen Jugoslawien, aber auch im Westen oft zu Gunsten der Kroaten vernachlässigt. In der Geschichte hat es (wie Kroatien) nie einen eigenen Staat gebildet, sondern immer zu den deutschen bzw. österreichischen Herzogtümern Kärnten und Steiermark, teilweise auch zu Krain und der Grafschaft Görz gehört. Aber es behauptete stets seine kulturelle Selbständigkeit und seine eigene slawische Sprache. Auch als 1983 der slowenische Erzbischof und Metropolit Alois Šuštar von Ljubljana (Laibach) als stellvertretender Vorsitzender der damaligen Jugoslawischen Bischofskonferenz am 18. März Papst Johannes Paul II. nach Jugoslawien einlud und ihn bat: "Kommen Sie auch nach Slowenien, besuchen Sie Ljubljana und die Maria-Hilf-Kirche in Brezje!", betonte der Erzbischof damit die Selbständigkeit der Slowenen, die sich nach den ersten freien Wahlen 1990 bald von Jugoslawien lösten, um am 25. Juni 1991 ihre Unabhängigkeit zu erklären. Heute ist Brezje der größte Wallfahrtsort der Slowenen. -- Ein Beitrag des Kirchenhistorikers Prof. Dr. Rudolf Grulich
 
weiterführender Link: www.brezje.si/
Kontakt-Email: presse@kirche-in-not.de
 
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am: 25.12.2008
um: 18:20:10
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Wallfahrtsorte im Osten: Brezje, das slowenische Lourdes
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