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Wer von Pilsen mit dem Auto nach Prag fährt, findet hinter Rokitzan (Rokicany) das Hinweisschild "Pøibram". Auch der von Prag auf der Autobahn kommende Fremde wird darauf hingewiesen. Pøibram ist heute wieder der wichtigste Wallfahrtsort in Böhmen, was er schon drei Jahrhunderte zuvor gewesen war. Als 1913 Pfarrer Alfred Hoppe in Wien sein Monumentalwerk "Des Österreichers Wallfahrtsorte" veröffentlichte und die Gnadenstätten der Donaumonarchie nach der Zahl der jährlichen Pilger und Kommunikanten anordnete und detailliert beschrieb, kam Pøibram gleich nach Mariazell und dem galizischen Kalwarya noch vor den Pilgerzentren wie Philippsdorf (Filipov) und dem mährischen Hostein (Hostyn). Da Pøibram in Innerböhmen im tschechischen Sprachgebiet liegt, war sein Heiliger Berg bei den Sudetendeutschen nicht so bekannt wie andere Pilgerorte in Böhmen oder Mähren-Schlesien, die das Sudetenland zu einem wahrhaft Marianischen Land machten. Aber es pilgerten auch viele deutsche Gläubige der Erzdiözese Prag nach Pøibram, wie uns alte deutsche Andachtsbildchen und Andenken beweisen. -- Ein Beitrag des Kirchenhistorikers Prof. Dr. Rudolf Grulich --
 
weiterführender Link: www.radio.cz/de/artikel/49483
Kontakt-Email: presse@kirche-in-not.de
 
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KIRCHE IN NOT Deutschland
am: 28.12.2008
um: 16:19:37
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Böhmens größter Wallfahrtsort: Der Heilige Berg bei Pribram
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