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Vergelt's Gott!


„In russischen Dörfern heißt der liebe Gott Wodka“, sagt der junge Bischof, aber er klingt nicht resigniert dabei. Clemens Pickel aus dem
sächsischen Colditz hat im Süden Russlands seine Berufung gefunden. Fernab seiner Heimat, zwischen Don und Wolga, praktiziert der Priester Nächstenliebe und Seelsorge.

Das Gebiet, in dem er arbeitet, ist vier Mal so groß wie Deutschland, hat aber nur 35.000
katholische Gläubige. In der weiten russischen Steppe hat der Sachse mit vielen Widrigkeiten zu kämpfen. Mit Willkür der Bürokratie und Misstrauen der vorherrschenden orthodoxen Kirche.

Doch theologischer Streit interessiert den sächsischen Bischof in Russland überhaupt nicht,
denn er will den Menschen nicht einfach nur den Glauben bringen, sondern praktisch helfen. Die Reportage begleitet Clemens Pickel auf dem langen Weg in das unwirtliche Mordawien nach Leplej - in die Strafkolonie 22. Dort warten Drogenschmuggler auf ihn - in der einzigen Gefängniskirche Russlands. Dort inmitten der Einöde singt er mit den Gefangenen Gospellieder.

Trostlosigkeit überall wo er hin kommt. Steppendörfer, in denen Alkohol und Prostitution zum Alltag gehören. Pickel kann daran nichts ändern, aber er versucht den Menschen wieder ein Stück Hoffnung zu geben, Kraft, sich selbst aus dem Elend zu holen.

Der Bischof wartet nicht auf seine Gläubigen, er ist unterwegs zu ihnen. Stundenlang über russische Strassen. Ohne den deutschen VW – eine der vielen Spenden aus Deutschland - wäre die Ochsentour nicht machbar. Auch nicht die nach Marx, in die Gemeinde, wo Pickel sechs Jahre lang als Priester arbeitete und wo er 1992 die erste katholische Kirche nach der Oktoberrevolution baute. Nach Kasan, die Hauptstadt der tatarischen Republik, führt ihn dann eine Notmission in eigener Sache. Widrig ist das Leben nicht nur für die einfachen Menschen in Russland. Auch der Bischof muss für sich und seine 40 Priester jeden Tag neu kämpfen. Russische Bürokratie macht krank. Erst recht, wenn es, wie in Kasan, auch noch um Politik geht. Der Papst will kommen – im August. In dem orthodoxen Russland für alle eine heikle Angelegenheit. Für die Politiker, für die orthodoxe Kirche und für Bischof Pickel.

Der Film zeigt einen Mann umgeben von widrigen Umständen, aber voller Kraft, Hoffnung und Charisma, einen Bischof, der ganz Priester und Helfer geblieben ist, einen Deutschen, der bei den Menschen in Russland eine zweite Heimat gefunden hat: Das Porträt eines faszinierenden Mannes, die Reportage über ein uns bedrückend fremdes Leben, den Bericht über einen Aufbruch, dessen Wurzeln in Deutschland liegen.

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hochgeladen von:
Speckpater
am: 07.01.2009
um: 11:37:54
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Dauer: 30:00
Der gute Mensch von Saratow
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