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„Es ist ein schwerer Moment“, und „ein sehr trauriger“.
„Es ist ein schwerer Moment“, und „ein sehr trauriger“. Mit diesen Worten kommentierte der Präsident der italienischen Bischofskonferenz, Kardinal Angelo Bagnasco, den Fall Eluana Englaro und sagte, dass man dabei sei, „ in die Euthanasie abzudriften“, was das Ende des Lebens der 37- jährigen Frau bedeuten könnte, die seit 1992 im vegetativen Koma liegt, nachdem sie Opfer eines Verkehrsunfalls wurde.

Der Vater von Eluana hat einen langen Kampf mit der Justiz auf sich genommen, um eine Genehmigung zur Abschaltung der künstlichen Ernährung und Versorgung mit Flüssigkeit seiner Tochter zu erwirken. Die italienische Bischofskonferenz erhob zusammen mit vielen katholischen Organisationen der ganzen Welt ihre Stimme gegen eine solche Entscheidung und bat darum, Eluana am Leben zu lassen.

Nach mehreren gegenseitigen gerichtlichen Auseinandersetzungen wurde Eluana am 3. Februar von einem Krankenhaus in Lecco in eine Klinik in Udine verlegt, wo sie auf Drängen der italienischen Bischöfe und Pro-life Gruppen hin weiter künstlich ernährt und beatmet wird.

In verschiedenen Diözesen Italiens wurden Gebetsabende für Eluana organisiert.

Von Seiten Msgr. Mariano Crociatas, des Generalsekretärs der italienischen Bischofskonferenz, wurde erklärt: „Ich appelliere an das Gewissen aller, denn, wenn wir über die Existenz einer lebendigen menschlichen Person entscheiden müssen, und über die Hilfe, die wir ihr schulden, müssen wir, solange wir noch im Zweifel sind, die Weisheit haben, keine Entscheidungen zu treffen, die nicht mehr rückgängig gemacht werden können.“


 
 
hochgeladen von:
Gandalf
am: 06.02.2009
um: 22:56:33
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Dauer: 1:30
Kampf um das Leben von Eluana Englaro
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