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Emotionen und Spannung auf den Strassen von Yaoundé - Aufregung der Menschenmassen.
Jedes Mal, wenn der Papst eine Straße überquert, um sich von dem einem Treffen zum nächsten zu bewegen, kann man Applaus und Rufe vernehmen. Das Auge wird beim Anblick der schnellen Bewegungen der Menschen müde, die Personen werden zu einem Meer aus Menschen, das sich in ungleichmäßigen Wellen bewegt. So war es auch heute, am Donnerstagmorgen, rund um das Stadion Amadou Ahidjo von Yaoundé, wo sich tausende von Gläubigen zusammengedrängt hatten, um an der ersten Messe des Papstes auf afrikanischem Boden teilzunehmen.

„Seit dem der Papst in Yaoundé angekommen ist, zog eine unglaubliche Menschenmasse hinter ihm her, deren Ende nicht einmal mehr zu sehen sind“, antworteten einige Bürger der Stadt auf unsere Fragen. In der Luft wehen die beiden Flaggen der zwei Staaten, dazwischen prangen die Fotos des Präsidenten Paul Biya und Papst Benedikt XVI.‘.

Wie es nur bei ganz großen Ereignissen vorkommt, wie jetzt beim Besuch Benedikt XVI. in Kamerun, entwickelte sich ein florierendes Geschäft auf den Straßen, auf den Märkten vor den Kirchen und wo immer man hinsieht, es werden Fotos, T-Shirts und kleine Andenken verkauft, wie ein zum Beispiel Bilder des Papstes. Dies alles geschieht unter den aufmerksamen Augen von Polizei und des Militärs, das gerufen wurde, um die Sicherheit in der Stadt zu garantieren.

Diese Freude, dieser hektische Aufruhr scheint auch den Papst selber ergriffen zu haben, der normalerweise etwas zurückhaltender in seiner Gestik ist, aber jetzt viel lacht, ausgeglichen und erfrischt wirkt. „Mit diesem Besuch will ich den ganzen afrikanischen Kontinent umarmen,“ hatte er vor seiner Abreise gesagt. Eine Umarmung, die sich auf die „schmerzhaften Erfahrungen“ aber auch die „enorme Hoffnung“ dieses Landes ausstreckt.

Am dritten Tage seiner Reise wirkte er ganz benommen und „überrascht“ von der freudigen Aufnahme der Männer und Frauen, denen gegenüber er nie den Ausdruck seiner Solidarität vergisst, daran erinnernd, dass „vor den Schmerzen und der Gewalt, der Hungersnot und der Armut, der Korruption und der Ausnutzung der Macht, ein Christ nie schweigen darf.“
 
 
hochgeladen von:
Gandalf
am: 20.03.2009
um: 18:41:45
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Dauer: 1:45
Afrikanische Emotionen beim Papstbesuch
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