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kleiner Ausschnitt aus dem Buch von Fiorella Turolli „Das Mysterium des Lichts“ (über Fra`Elia, von den Aposteln Gottes)

Seite 94:
Fra Elia zeigte mir auch das Modell einer wunderschönen armenischen Kirche in miniatur, minutiös aus
Eisen gefertigt, mit Kuppeln und herrlichen Portalen. „Siehst du sie? Ich habe diese kleine Kirche auf dem Boden gefunden, neben einer Mülltonne. Wie du siehst, ist sie perfekt in all ihren Einzelheiten. Ich hob sie vom Boden auf, als wäre sie für mich bestimmt. Eines Tages werde ich eine ganz Ähnliche bauen. Sie wird die Form eines gewölbten Kreuzes haben, mit drei Kuppeln genau wie diese hier. Unter ihr wird sehr erhöht das Allerheiligste stehen. Darunter wird ein Bächlein mit fließendem Wasser laufen, das die ganze Kirche durchquert, lebendiges Wasser, das sich verschenkt und vom ewigen Leben nährt, den Durst aller Seelen löscht und sie von allen leiblichen und seelischen Leiden befreit.“
Lächelnd fügte er hinzu: „Ich weiß nicht, ob es mir gelingen wird, sie fertig zu sehen, aber ich muß wenigstens damit anfangen…“


und noch ein gefundener Text von Ingrid Malzahn (der Übersetzerin von F. Turolli`s Bücher über Fra Elia ins Deutsche)´:

Bruder Elia –
Begegnung mit einem Stigmatisierten




Das Leben von Fra’ Elia erinnert daran, wie Jesus den himmlischen Vater dafür preist, dass er seine Geheimnisse den Weisen und Klugen verborgen, den Einfältigen aber offenbart hat. Die außergewöhnlichen Gnadengaben, die den einfachen Bruder Elia auszeichnen, verlangen wie jedes Charisma behutsamen Umgang und eine eingehende Prüfung durch die Kirche.

Wie Ingrid Malzahn in ihrem Beitrag aufzeigt, entwickeln sich diese Gaben unter der Aufsicht verschiedener Verantwortlicher der Kirche. Was an ihnen so überzeugt, ist einerseits die Fülle echter Bekehrungen, die sich durch die Begegnung mit Bruder Elia ereignen. Andererseits aber ist es vor allem der Schwerpunkt seiner Sendung. Fra’ Elia hat eine neue religiöse Familie ins Leben gerufen, die sog. „Apostel Gottes“. Die Gemeinschaft nimmt sich Jugendlicher an, welche aufgrund mangelnder Liebe gescheitert sind und keine Zukunftsperspektive haben.

Von Ingrid Malzahn



Der „Paradiesduft“

Als mir der Zufall ein Buch über einen jungen stigmatisierten Mönch in Italien in die Hände spielte, der mit den gleichen Charismen begnadet sein soll wie einst der hl. Pater Pio, war meine journalistische Neugierde geweckt. Ich kontaktierte die italienische Autorin Fiorella Turolli und Mitte Mai 2003 hatte ich die große Freude, beim Mittagessen in ihrem Haus in Bergamo Bruder „Elia von den Aposteln Gottes“ persönlich kennenzulernen. Der junge Mönch mit seinem rundlichen Gesicht und großen dunklen Augen wirkte bescheiden, fast schüchtern. Wären da nicht seine mit elastischen Halbhandschuhen bekleideten zierlichen Hände gewesen, die seine Wundmale verbargen, hätte man ihn für einen typischen Süditaliener halten können. Während des Essens wehte die ganze Zeit ein feiner Rosenduft in meine Nase, der dem Körper des jungen Mönchs zu entströmen schien. Als Autorin eines Buches über Pater Pio hatte ich mich mit Duftphänomenen zwar auseinandergesetzt; es hier nun jedoch „live“ erleben zu dürfen, empfand ich als beglückend. Als ich Frau Turolli später darauf ansprach, erklärte sie mir lächelnd: „Ingrid, der Duft kommt von seinen Wundmalen ...“

Auch Pater Pios Wundmalen war dieser liebliche Wohlgeruch entströmt, wie unzählige seiner Anhänger, Freunde und Feinde, skeptische Mediziner und Journalisten bezeugt haben. Pater Pios Mitbrüder bezeichneten dieses geheimnisvolle Charisma als „Paradiesduft“. Er selbst nannte es den „Duft der Heiligkeit“, vielleicht um anzudeuten, dass eine reine, gottverwirklichte Seele für Gott so angenehm „wie eine Rose“ duftet. Duftphänomene sind auch von dem in Italien bekannten Charismatiker Fratel Cosimo bezeugt, dem die Madonna mehrfach in einer Grotte auf dem Hügel „Scoglio“ erschienen sein soll.


Charismen bereichern das Leben der Kirche

Das griechische Wort charisma bedeutet im theologischen Sinn eine vom Menschen selbst weder herbeizuführende, noch durch Sakramente zu vermittelnde Einwirkung des göttlichen Geistes, wie ekstatisches Stammeln, Zungenrede und nach Paulus (1 Kor 12-14) Weisheit, Erkenntnis, Heilungsgabe, prophetische Rede und die Unterscheidung der Geister. Charismen treten oft auf oder verstärken sich mit einer Stigmatisierung, also dem Erscheinen der Kreuzeswunden Christi auf einem lebenden Körper, die sich mit periodischer Regelmäßigkeit schmerzhaft öffnen, jedoch nie entzünden, nie eitern und sich jeder medizinischen Therapie entziehen. Vieles davon trifft auch auf Fra’ Elia zu. Pater Massimo Fatato Fusarelli, Lehrbeauftragter für Dogmatische Christologie, schreibt im Hinblick auf den stigmatisierten Fra’ Elia, den der Herr offensichtlich als einfachen Mönch und nicht als Priester gewollt hat: „Es ist gut, in dieser schwierigen Zeit Klarheit zu schaffen bezüglich der Realität einiger auserwählter Seelen, die Gott dazu berufen hat, mit ihren Gnadengaben den immensen Schatz und die Vielfalt unserer Mutter Kirche zu bereichern und zu stärken.“

Die Anfänge der Stigmatisation

Fra’ Elia Maria wurde am 20. Februar 1962 in Apulien als Sohn von Anna Argentieri und Carmelo Elia geboren. Schon in früher Jugend trat er in ein lombardisches Kapuzinerkloster ein, wo er während seines Noviziats die Stigmata empfing, deren Echtheit von dem berühmten Neurophysiologen Professor Marco Margnelli bestätigt und seit Jahren wissenschaftlich verfolgt und regelmäßig überprüft werden. Seitdem erlebt Elia jedes Jahr während der Osterzeit, der ein vierzigtägiges Fasten vorausgeht, immer wieder aufs Neue die Passion Christi, wobei sein ganzer Körper ein angenehm duftendes Serum absondert. Jeden Freitag öffnen sich seine fünf Wundmale unter furchtbaren Schmerzen und beginnen nach ein paar Tagen wieder zu verheilen, deutlich erkennbare Narben hinterlassend.

Obwohl sich diese Phänomene kontinuierlich wiederholten, hat sich Fra’ Elia zunächst nur einigen Mitbrüdern anvertraut, sodass er seinen Glaubensweg bis zum Ablegen der vorläufigen Ordensgelübde weitergehen konnte. Als ihm klar wurde, dass seine Wundmale keine „Form von Herpes“, wie er zunächst dachte, sondern dauerhafter Natur waren, geriet er in eine Lebenskrise, da er sich der Verantwortung dieser Auszeichnung nicht gewachsen fühlte. Nach langem inneren Ringen verließ er deshalb 1994 sein geliebtes Kloster, in der Hoffnung, dass sich mit der Rückkehr ins weltliche Leben alles wieder in die „Normalität“ zurückentwickeln würde. Seinem Wesen entsprechend verdiente er sich in Bergamo seinen Lebensunterhalt abwechselnd als Kranken- bzw. Altenpfleger und in einem Gefängnis. Da es ihm nicht gelang, seinen gewohnten Lebensstil zu ändern, erneuerte er jedes Jahr seine Ordensgelübde in privater Form in die Hand seines Ex-Priors, Fra’ Eugenio Perolini ofmcap. Seine Zeit teilte er zwischen Arbeit, Kirche und Hilfe für den Nächsten.

Gründung einer neuen religiösen Familie

Während seine Wundmale ihm lebendiger denn je blieben, setzte ihm sein Heimweh nach dem Klosterleben immer mehr zu. Er erkannte, dass es ihm nicht gelang, seinen Herrn zu verlassen. Sich vollkommen seiner Barmherzigkeit anvertrauend, zog er sich im Herbst 2000 für eine längere Zeit der Meditation in ein Kloster in der Toskana zurück, wo ihn niemand kannte, um sich einer letzten Prüfung zu unterziehen und den Herrn zu bitten, ihn wissen zu lassen, was er von ihm wollte. Von seinem Schutzengel angeleitet, der ihm angeblich schon seit der Stigmatisierung in Visionen erschien, wurde ihm klar, dass es seine Aufgabe war, als Pilger in der Welt und für die Welt zu leben und gleichzeitig eine neue religiöse Familie ins Leben zu rufen, die sich der Aufnahme der Ärmsten, Schwächsten und Ausgegrenztesten widmen sollte. Im Besonderen sollte diese Berufung Jugendlichen gelten, die aufgrund fehlender sozialer und familiärer Bindungen an einem Scheideweg ihres Lebens stehen, ohne Liebe, Führung und Zukunft. Elia vertraute sich seinem Ex-Prior an, der ihn ermutigte, seiner Berufung zu folgen.

Entwicklung unter kirchlicher Aufsicht

Mit Hilfe der göttlichen Vorsehung traf Elia Menschen, die seine Visionen unterstützten. Sie riefen eine Stiftung ins Leben, um für den Kauf und die Renovierung eines alten und baufälligen, bereits 250 Jahre nicht mehr genutzten Klosters in Calvi dell’ Umbria, Provinz Terni, das dem hl. Franziskus von Calvi geweiht ist, ein Darlehen aufnehmen zu können. Seit September 2003 wohnt Fra’ Elia dort mit seinen Mitbrüdern und einer Schwester nach den Regeln des neu gegründeten Ordens „von den Aposteln Gottes“. Bis zur offiziellen Anerkennung durch den Diözesanbischof legt Fra’ Elia seine Ordensgelübde in privater Form ab, wie am 28. Dezember 2003, am Fest der Madonna des Göttlichen Beistands, bei seinem Freund Mons. Eugenio Martorano, einem Mitarbeiter der Kurie am Kirchlichen Gericht des Vikariats Rom, der ihm auch bei seiner Passion in der Karwoche 2003 in Rom beistand.

Der zuständige Bischof von Terni und Narni, Mons. Vincenzo Paglia, ist vom gottgesandten Wirken Bruder Elias überzeugt. Am 28. Oktober 2004 beauftragte er P. Paolo Bini ofm von Assisi mit der Betreuung von Fra’ Elia und der Beobachtung der neuen Kongregation „von den Aposteln Gottes“. In die Hände von P. Bini erneuerte Bruder Elia am 28. Dezember 2004 seine Gelübde. Im Rahmen dieser Feier wurde zudem Bruder Sergius, ein Postulant des Ordens, ins Noviziat aufgenommen. Als Konzelebrant nahm auch P. Oronzo Saponaro ofm von Trevi, der Spiritual Bruder Elias, teil. Grundsätzlich ist der Bischof der neuen Gemeinschaft gewogen, allerdings wird eine offizielle Anerkennung noch nicht in absehbarer Zeit erfolgen.

Prüfung durch Experten

Schon bei der Passion im Jahr 2003 erhielt der Fernsehjournalist Dr. Piero Vigorelli die Erlaubnis, Fra’ Elias Ekstasen zu filmen, was später im italienischen Fernsehen ausgestrahlt wurde. In der Karwoche 2004 waren während der gesamten Zeit seiner Ekstasen der Neurophysiologe Prof. Marco Margnelli sowie der Theologe Dr. Gino Cadeggianini anwesend. Cadeggianini hat ein Studium an der bayerischen Filmakademie in München mit dem Diplom absolviert und ist Spezialist für kulturelle, religiöse und übernatürliche Themen. Unter anderem drehte er einen preisgekrönten Film über den hl. Franziskus. Nun bereitet er einen Dokumentarfilm über Fra’ Elia vor. Außerdem erschienen am Karfreitag 2004 unangemeldet zwei weitere Fachleute aus dem Vatikan, L. M., ein Konsultor für Heiligsprechungsverfahren und Sachverständiger für „res mystica“ bzw. Experte für Neurowissenschaften, sowie F. S., ein Psychotherapeut und Psychiater.

Im Lauf des Tages kamen auch Bruder Sergio und Sr. Domenica ins Zimmer von Bruder Elia. Sie alle wurden Zeugen, wie er nach 15.00 Uhr mit klarer und profunder Stimme, die nicht nach seiner klang, ein Bittgebet auf Aramäisch sprach. Die Invokation mit Pausen und Intonationen dauerte etwa 30 Minuten lang und erinnerte die Anwesenden an Mel Gibsons Film über die Passion Christi. Fra’ Elia schlug sich dabei immer wieder mit der rechten Hand auf die Brust, hielt den Rosenkranz umklammert, weinte und schwitzte blutige Tropfen.


Missionarische Ausstrahlung

Seither wurde Fra’ Elia von vielen Pfarrgemeinden zu Gebetszusammenkünften eingeladen, mit unzähligen Gläubigen, die aus ganz Italien anreisten. Durch seine Fürsprache ereigneten sich wunderbare Heilungen, plötzliche Bekehrungen, Befreiung von Dämonen und andere von der heutigen Wissenschaft nicht erklärbare Manifestationen, denen die katholische Kirche – ihrem Auftrag folgend – beobachtend gegenübersteht. Charismatische Phänomene zählen zum Bereich der Privatoffenbarungen, sind also keine zwingenden Glaubensinhalte. Viele Menschen, die damit konfrontiert werden, gestehen jedoch erschüttert, dass sie durch sie wieder zum Glauben zurückgefunden haben oder ihr Glaube sich vertieft und konsolidiert hat. Fra’ Elia selbst sagt, dass Stigmen und Charismen einen missionarischen Charakter hätten und Gott als Werkzeug dienen, um die Menschen wieder zu ihm zurückzuführen.

P. Massimo Fatato Fusarelli schreibt in Bezug auf das zahlreiche Vorhandensein Stigmatisierter, deren Zahl in letzter Zeit immer mehr zuzunehmen scheint: „Wenn der Herr eine Seele ruft, um mit ihr seine Passion zu teilen, so tut er das niemals auf deren Wunsch hin, noch um ihr besondere spirituelle Wohltaten zu erweisen. Er allein bereitet eine Seele auf einen solchen Dienst vor und manifestiert sich in ihr in dem für ihn geeignetsten Augenblick. Wenn die dafür auserwählte Person die Gnadengabe erhält, wie es mit Fra’ Elia oder früher mit dem hl. Franziskus und dem hl. Pater Pio geschah, so bleibt diese erschüttert und verwirrt zurück, hält sich selbst dieser Auszeichnung für unwürdig und kämpft mit sich selbst, bevor sie allmählich anfängt, in heiterer Gelassenheit den Willen Gottes zu begreifen und zu akzeptieren, zu verstehen als innigste Kenntnis der Liebe und des Leidens unseres Herrn Jesus Christus, zum Heil so vieler Seelen ... Bewertet man im Hinblick auf Fra’ Elia die unzähligen Gnaden, Bekehrungen, Heilungen und Exorzismen, die aufgrund seiner Fürsprache in so kurzer Zeit erfolgt sind, so kann man leicht ahnen, dass Gott ihn im Dienst der gesamten heiligen Mutter Kirche – verstreut auf dem ganzen Planeten – haben will.“

Die Zeichen der Zeit erkennen

P. Massimo Fatato Fusarelli rät uns deshalb, auf solche Gnadengaben ohne Vorurteile zuzugehen. Vielmehr erinnert er uns an verschiedene Worte Jesu aus der Heiligen Schrift: Wenn ihr die Jahreszeiten erkennen könnt, wieso gelingt es euch dann nicht, die Zeichen dieser Zeit zu erkennen? Urteilt selbst: Ein Baum, der gesund ist, kann keine schlechten Früchte tragen ... Bleibt vereint und liebt einander, um meinem Vater Ehre zu erweisen. Daran wird man erkennen, dass ihr meine Brüder seid ...

Als Fra’ Elia nach seiner Passion Ostern 2003 andauernd von den Ärzten gefragt wurde, mit wem er in seinen Ekstasen spreche, flehte er eines Tages im Gebet den Herrn an, ihm kundzutun, was er ihnen denn sagen sollte. Da hörte er plötzlich ganz deutlich eine Stimme: „Geh’ mit einem Freund in eine Kirche und mache ein Foto vor einer weißen Wand!“ Fra’ Elia, der mir die Geschichte persönlich bestätigt hat, ging mit einem befreundeten Mediziner in eine Kirche und verschoss einen ganzen Film vor einer weißen Wand. Beim Entwickeln war ein einziges Negativ belichtet: ein Jesus-Bild von einprägsamer Schönheit, das inzwischen in Tausenden von Häusern in ganz Italien hängt.

 
weiterführender Link: www.fra-elia.de/Aktuelles.html
 
hochgeladen von:
kreuz
am: 28.03.2009
um: 16:28:50
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Gesu de Fra Elia
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