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Im Zedrontal gehen die Vorbereitungsarbeiten für den Besuch Papst Benedikt XVI.’ weiter. In Jerusalem ist die größte katholische Kirche die Basilika der Nationen bei Getsemane, die 800 Personen aufnehmen kann, was aber zu klein ist für die Zahl der Christen, die an der Messe des Papstes teilnehmen werden.

Die Franziskaner haben ein Grundstück zur Verfügung gestellt, das sie im Jahre 1666 erworben haben, und das in dieser Epoche vermutlich der Ort des Olivengartens war. Pater Pierbattista Pizzaballa, Kustos des Heiligen Landes, spricht über die Schönheit und die Bedeutung dieses Ortes.

„Dieses ist sicherlich ein wunderschöner und faszinierender Ort, wenn man von der Landschaft spricht, aber es ist auch eine große Symbolik mit ihm verbunden. Wir sind hier an der Porta Dorata oder Tor der Barmherzigkeit, wo laut jüdischer und arabischer Tradition am Ende der Zeit das Jüngste Gericht stattfinden wird. Wir haben hier unmittelbar hinter uns die Basilika von Getsemani, wir befinden uns also zwischen dem Ölberg und der Heiligen Stadt Jerusalem. Es ist ein Ort von höchster Symbolik in der biblischen Geschichte sowohl im Alten Testament als auch für das Neue Testament mit Jesus, der Passion, dem Beginn seines Leidensweges bis zum Kreuz und seiner Auferstehung. Also ist es ein Ort mit einer wahrhaft signifikanten, tiefen und wichtigen Symbolik.“

Insgesamt bereitet man sich auf den Empfang von drei- bis sechstausend Personen vor. Aus diesem Grund arbeitet eine Gruppe von Arbeitern 18 Stunden am Tag, damit alles fertig gestellt ist, wenn der Papst ankommt.

„Vor allem brauchten wir einen Ort, der symbolisch ist, nicht einfach nur ein Stadion. Ein Ort, in der die christliche Gemeinschaft ankommt und sofort den Sinn spürt.“

Die Wahl des Ortes war kein Zufall, sondern eine Entscheidung, die mit der Zeit gereift ist.

„Wie man hier sehen kann, restaurieren und restrukturieren wir den Garten gerade. Die Arbeiten, die wir hier machen, besteht vor allem darin, die Terrassen zu rekonstruieren, die die Straße stützen, von der Mauer bis zum Tal selbst.“

Auf die Frage, wie man die Olivenbäume schützt, antwortet Pater Dobromir so:

„Alle Olivenbäume hier werden bleiben und auch überleben. Hoffen wir es. Die Arbeiten schaden den Bäumen und dem natürlichen Zustand des Ortes in keiner Weise.“

Die Arbeiten erfolgten wirtschaftlich gesehen durch die Kustodie des Heiligen Landes, mit der Hilfe von Wohltätern. Der Ort bietet den Pilgern ein Panorama, das auch heute noch emotional bewegt, nicht nur wegen seiner natürlichen Schönheit, sondern auch wegen des Reichtums seiner heiligen Geschichte.



 
 
hochgeladen von:
Gandalf
am: 07.05.2009
um: 20:07:57
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Dauer: 3:04
Im Zedrontal wird der Empfang des Papstes vorbereitet
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